Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1897 — Heidelberg, 1897

Seite: 415
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110.4!, ülild, weim eiiic solche »icht gcwiinscht wird, 100bctrmii »iid mi dcn Lcichc»-
ordner riiizusciidc» iit. Dcr »icht verwendctc Teil gcht iiiit dcr Uoste»bcrechim»si i»
möglichst kurzcr ,'-eit »» dic Pcrso» zuriick, wclchc die (?i»zahliiiisi sielcistet hat.

2. Wird vo» Attswartigeii die,'jiistelliliig des lstciichiiligrmsisbeschcideS auf tele-
graphischcui Wegc gewiinscht, so siiid dcm Gesuch l 20 ^ siir das Tclegramm bei-
ziilegen.

-l. Die Zcit der Aiikimst dcr Leiche hicr ist dem Lcichcilordlier lTelegrainin-
Adresse: Leichenordiier Hcidelbcrg) diirch Einschrcibebrief oder telcgraphisch so recht-
zeitig anziiinelden, dast dic »ötigcii Aiiordiniiigcn znr sosortige» Einpfangiiahine dcr
Leiche noch gctrofscn werdc» könrien.

4. Soll aue. Ortcn der nähcren odcr sernereil Uiugcbuiig der Trausport der
Leiche im Leichenwageli gcschchen, so wird dicselbe auf Pcrlangen dnrch den hiesigen
Lcicheliwagcil abgeholt u»d ist dic zur Abholung im Lcichcnhause bestimmte Stunde
imd die Wohmmg sowie die Zcit des Eitttrcsfens dcs Wagcns iin Weichbild dcr Stadt
dein hiesiacn Leichliiordiicr rcchtzeitig mitziiteilcn.

0. Ilebersärge werdc» »ichl ziiriickgcliefert, sondcrn blcibcn ans dcm Friedhofe.

dlU. Bo» dcn oben abgedrncktcii ortSpolizeiliche» Porschrifte» fiir dic Stadt
töeidelbc g gelle» gemäst dcr orispolizeil. Borschrift vom 2. Jarr. I8SI

die »ilter S.-.'j. I V I, U, I», l-:, <i 5, II.4. U, I), l'l-I.. III .4, tt, b', (i, IV I), I>1,
I', <>, I', tz. V^, VI C. b'. 0, VII (', VIII I'1, b', II, .1, T, Ick, XII I aiisgcfilhrtcil
in vollei» Ilmfansi, bezw. mit den obcn bci einzelne» Borschriften besonders beige-
scvtcil Aeiidcrimge» a»ch fiir dc» Stadtteil Aciicilhcim.

XI! I. Gebühren-Taris

für das Vorzeigen der SeheilSwürdigkeiteii des Heidelberger Schlosses.
.4. Mir dic P orzeigung dcs Jmicrii der Schlosmiinc cinschl. des grosjen Fasscs:

Fiir eine Perjcm. die allcm gcsührt wird.1 Mk. — Pfg.

Für zwei oder drci Persoucii, dic gleichzeitig gcführt werde»,

zilsannnen.1 „ 60 „

Für vier odcr mchr Prrsonc», dic glcichzcitig geführt wcrdc»,

für jede Pcrson.— » 00 „

U. Für die Porzciglmg dcs großeil Fasses alleiu:

Für eiue Person, der dassclbc allein vorgczeigt wird . . . — Mk. 20Pfg

Für zwei imd drei Personc», dencn dassclbe gleichzeitrg borgc-

zcigt wi> d, znsaiimien.— „ AO „

Fiir vier >md mchr Persoiicu, deiieii dassclbc gleichzeitig gczeigt

wird, für jede Pcrson.— „ 10 „

Dabei wcrde» imr solchc Pcrsoiicn, welchc nbcr zehn Jahre alt sind, in Berechimng
gezogen.

XIV. Städtische Kunst- und Altertümer-Sammtnnq

im Friedrichsbatt des Schlosses.

Eintritiskarten an der Kasse im Schloßhof.

u. Einzelkarte.0,40 Mk.

l>. Gesellschaften <Pereine) von mehr als 10 Pcrsonen, je 2Tcilnehmer aiif
eine Karte.

c. Schulen imd Er- iehimgsailftaltcn, jc 4 Teiluehmer anf eine Lkarte.

Ift bei b und c dic Zahl der Besucher nicht durch 2 bezw. 4
ohne Nest teilbar, so haben dic Ucluigbleibcnden gleichfalls eine
Karte zu lösen.

<1. Aboimementskarteu mit 20 Abschintteil.2,00 Mk.

Die Sammlimg ist täglich geöfsnet rmd zwar vom 1. Novcmber bis 1. März
vou morgens 10 Uhr ab-, iu deu ubrigeu Monateil vou morgcns 8 Uhr ab, bis
zu eiubrechender Däiimienllig, jcdoch späiesteus bis 7 Uhr Abends.
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