Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1898 — Heidelberg, 1898

Seite: 348
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oder Meiljchen und fremdeS Echenlum zu aefahrdeiu z. B. das mutwillige Hindern
AndereramVorbeifahrcn. das Wettfahren, oas Umkrcisen von Fuhrwerkcn, Reitern,
Fußjiänftern ec. siud den Radfahrern unteriaflt.

Perjonen, wctche zur sicheren Handhabunq des Fahrrads noch nicht befahigt sind,
dürse'i» sich deEben a«s^belcbten §»atzen ^icht,bedi«nen.

Tage veriieren die im gleichen Betren erlasfenen bezirks- odcr orlspolizeilichen Vor-
lchnfleii ihre Gültigkeit, soweit sie sich nicht als AuSfuhriiiigsbestimmungen zu 8 !>
diescr Verordnung darstellen.

2. Der Vrlrirb dcr Ptferdebakin.

OrlSpolizcilichc Äorschrift vom 27. April 1883.

8 1. Die fur den Berrieb der Pferdedalm zn benützenden Wagen dürsen keinc
grösterc Breite als zwei Meter haben, alle Porspninge cingerechnet.

Lie^ i^^ss^n^^ . ^

Personen zur Fahrt auigenommen wcrden.

8 3. Die zum Dienste bei der Pierdebahn verwcndeien Pferde inüjsen kräsng,
vollkömmcn diensttauglich uud von schädlichen Fehlern srei, die tAeschirre solide, von
gutem Ausiehen imd m gulcm Stande iein.

8 4. DasDiknstperjonal bestchi für jcdciiWagen ans eincm Tchaffncr und cinem
zduischer. Die Bedieiistelen haden währeiid dcr Dienststundeii die von dem Unier-
nehmer eingeführle Dieustkleidung, somie vorn an der Kopfbcdeckung einc Niiminec
zu tragen. ' Dao Tadakrauchen während des Fohrens und während des Verkchrs
mit dem Pilblikum ist ihnen nichi geirattet. Jhr Letragen muß ein höflichcs unv
deschcidcnes sein

Den auk den Bahubetrieb bezüglichcn Wsiiungen der Polizeibeamten haben sic
Folge zu leisten.

Bedienstete, wclche zu begründelen Bejchwcrden Veranlassung gebcn, sind aue
dem Dienste zu entloffen.

8 5. Dcr Betrieb richtet sich nach dci» Fahrplane; die Fahrpreije werdcndurch
den Taris festgesetzt. Fahrpian und Taris nnteriiegcn der Zustimmung de« >stadl-
ratS und der (Fenehmigung dcr Polizeibehörde.
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