Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1899 — Heidelberg, 1899

Seite: 271
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Nr. Firma:

?22 Werner L Nicola, Mühlenwerke in >
Neckargemünd

1ö2 LLettstein Iul. Nachf., Kaufmann
224 Widemann Otto Nachf, Eisenhandlg.
180 Wieuer Hof, Hotel (Inh.: E.Möpper)
68 Wilhelm, Prinz von Sachien-Wcimar
197u Wihler Gcbr., Biirstenfabrik
197 Wißler Gebr., Bürstenfabrik, Ziegel-
hausen

Nr. Firma:

225 Wohlgemuth A., Amtsanwalt
132 Wolf A., Mineralwasserfabrik
170 Prof. Dr. Dl. Wolf, Märzgasse
95 Wolff Fricdr. August, Eisenhandlung

183 Wolff I. L F, Herrenkleiderfabrik
37 Wolff L Netter, Eisenhandluug

43 Zeuner H., znm Perkeo

184 Zimmer G., Privatier Witwe, HauS
Windeck

Fernsprechstellen der besonderen Telegraphenanlage der Stadtgemeinde

Heidelberg:

L. Vermittelungsstelle Rathaus:

Theater, städt. Spritzenhaus l, Verbrauchs-
steuer-Erheberstelle II, städt. Brnnnen-
meistcr, ueues Schulhaus i n Schlierbach
und Schutzmann daselbst, Pumpstation I
u. ll in Schlicrbach, Laterncnanzünder-
lokal, Wachtlokal der Jnfaiüeriekaserne

8. Vermittelungsstelle Bismarckplatz:

Fuhrhof, Gaswerk, Verbr.-Steuererheber-
stelle lV, Schnlhauslll, Nathaus Neuen-
heim, Ntänner-Armenhaus, Grnbenhof,
Friedhof, Schlachthausverwaltung,
Epidemiebaracken

Zur gefälligen Beachtung!

Der Betrieb der Stadt-Fcrnsprecheinrichtung in Heidelberg wird von dem Tele-
graphenamt in Heidclberg (Rohrbacher Straße 3) gelcitet und beaufsichtigt. Es
wird ersucht, alle Mitteilmigen über cingetrctene Störungen und alle Beschwerdeu
übcr Unregelmäßigkeiten ini Stadt-Fernsprechbetriebe zunächst an dieses Amt zu
richten.

Vorbcnierkungen.

1. Die Anweisung zur Benutzung der Fernsprecheinrichtung ist am Schlusse dieser
Bemcrkungen abgedruckt.

2. Das Verzeichnis euthält an erster Stelle die Anschluß-Ninmuer, an zweiter den
Nameu. den Stand bezw. das Geschäft dcs Teilnehmers, ferner die Wohnung oder das
Geschäftslokal rc., welche angeschlossen sind.

3. Für selbstäiidige Anschlüsse und für Hausanschlüsse wird je ein Abdruck des Ver-
zeichnisses ncbst Nachträgen unentgeltlich gcliefert. Weitere Abdrücke sind iu Heidelberg
bei dem Telegrapheuamt zum Preise von 30 Pfg. für das Verzeichnis und von 5 Pfg.
für jeden Nachtrag käuflich zu beziehen.

4. Der Verkehr zwischen den Teiluehmern wird durch eiue besondere Dienststelle ver-
mittelt (Vermittluugsanstalt), in welche die Anschlußleitnngen für die einzelnen Teil-
nehmer cingeführt siud. Die VerMittlungsanstalt bcfindet sich im Telegraphenamt (fltohr-
bacher Straße 'Nr. 3).

5. Anträge wegen Aenderuiiig bezw. Erweiterung der technischen Einrichüingen be-
stehender SprcchsteUeu, wegen Aenderung der Eiiitragungen in der zweiten Spalte des
Teilnehmerverzcichnisses u?s. w. sind ebenso wie Auträge wcgcn Verlegung von Sprech-
stcllen schriftlich uud frankiert au das Kaiserl. Telegraphenamt zu richten. Anträge
der letztereu Art sind so früh wie möglich zu stellen, damit die Leitung nnd die son-
stigen Einrichtungeu für den ueu'Ni Anschluß rcchtzeitig hergestellt werden können. Den
Anträgen ist die Genehmigung des Hanseigentümers zur Aufstellung von Gestängen rc.
auf dem von dcm Teilnehmer bewohuteu oder zu beziehenden Hause gleich beizufügen.
Formulare zu solcheu Genehmiguilgs-Erklärungen könneu schriftlich bcantragt werden.

6. Oeffent'iche Sprechftelle« sind vorhauden: im Tclegraphcnamt (Rohrbacher
Straße Nr. 3) und beim Postamt Grabengasse.

Für jede Beiiutzung der öffentlichen Sprechstelle bis zur Dauer von drei Minuten
ist zu emrichten:

a) Jm Stadtverkchr eine Gebühr von 25 Pfg.

b) Jm Fernverkehr: auf 50llm Entfernung eine Gebühr von 25Pfg.; auf
weitere Entfernungen eine solche von 1 Mk.
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