Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1899 — Heidelberg, 1899

Seite: 358
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Pferde.

Z 30. I1llbö8pannts ?föräs äürköll übsr äis Ztrasss nieüt nnävr8 :l!s am
2num oäer Nulktsr, nsdensinsnäsr nis mslir u>8 x>voi gsküiirt vvsräsn.

Lsspannts Waxsn äürkvn niv odno .Vuksisdt äss d'ulirm.'tnns oäsr vinss 8te!I-
vsrtrstvrs äessoldsn dlsibsn.

Holzmüchen.

Z 31. vas Holrimasdsll vor äsn Ilüussrll uuk äsn 8tr388vn, VSIIII S8 Iiislit
äurcd ßünriliedsll IKanxol ua Ilokikinm gsdotsn, ist uiitorLngt.

Jn der Hauplstraße darf dor den Hünsern unler keinen Umstnnden Holz flenmcht
werden.

Werfen mit Steincn.

ß 32. Vri8 VVorkon mit 8tsinsn nuk äsn Ktrusssn nnä rrn ötkontlislieii l'Iäirsii
ist vsrdotsn.

Befestignng der Fensterläden.

§ 33. vsnstsrlüäon, ssiou sis gsöffuot väer gssclilosson, müsson ksst .iiige-
muedt vsräon.

vio Vüäoll äos untorsn 8tosdo8 äürksn in doinom drillo nnr dis -nii Ilklkto
xossdlosssn vsräon. vns Ootknsn äsrssldsn muss mit äsr ßoiiörigsii Vor»ie>it
ßossdoden, äamit auk äor 8tras8o Vorüdsrgodonäs äiirsd sio nisdt vorlot/t iveräsii.

AuSlegnng von Waren. Firmenschilder. Sonncndiicher.

ß 34. IlVaron, volsdo in dsnstorn unä nn 'l'Iiürxostollvn mir 8slmn .insgs-
stellt oäsr susgodüngt voräon, äürkon nisdt ndvr äis Itlliitlusdt äss Iduisos dor-
vorragsn. ?!oi8cd unä snäoro IVnron, äsrsn Itvrüdrung doscdmutüt, äürkoii aiisser-
äsm nielit un HiürgsstsIIvn unä üdordnujit nicdt nuk oins IVsiso nnsgsliiingt
vvsräsn, äass Vorüdsrgodsnäs äriäurcli kosedniutirt vvoräon döniisn.

8cdiläsr uvä snäors Oogonstiinäo, volcds in äon ^trnssonrnum vorsjiringsn,
äürksn uur in oinsr 6ödv von minässtens 2,40m üdor äsm Ooliwox »ngodr.'ielit
voräsn. Vdßsssdon disvon sinä äivsolbsn in Ito^ug nuk äio 2>iniis!i8t dslinälisden
ötkontlicdon Onsdrtorllen so doed anrudringsn, äass äis Lslsucdtung äss Vsrdslns-
raumss nicdt boointriicdtixt wirä.

I>ie 8cdiläor äürken döedstsns einon Vorsprung von 1,20 m gsgon äio 8trri8Svn
oäor ötkontlicdon ?Iüt2s dadsn.

Vor ^llbrivgunx vinss 8sdi!äo8 oäor nnäorn äerrrrtigsn 00x011801111108 ist
jsveils ulltor Linroicdunx einor klansdmrs doim Lerirdsnmt um Oeiiodmixiiiix
naod^usucdsn; üder äns Oesusk virä nied .4ndörunx äss Ortsdsudontrnloiirs uiiä
äer Oiredtion äsr stüät. Ons- unä Wasssrwsrde vom Lormrdsamt eiitssdisäeii.
8onnenäüodor äürken mcdt tioksr dsrnbdünxsn, als dis »uk 2,25 m üdsr äsm
?rottoir. Oieseldsn äürken döcdstvns oine Oroits dsbon, wolsdv um 40 cm xs-
rillßvr ist, als äiv Lrsits äos äaruntor dstiiiäliedon 'l'rottoirs. !>on Vorkodr stö-
ronäo seitlisdo Vordäuxs äürkon rin ^ovnsnäiiedorn iiicdt anxsdrscdt vvoräsn.

8 34 a. äeävr Hauseixontümer muss os äulävn, äass äio ^trasssnnauioii,
Hausnumworn uvä äio LsLsiedllunxsn auäsrer ötkontlisdor Linrjsdtungoii irxonä
wolcdsr ^.rt an ssinem ddxontum äurcd dünmiiuorii oäor auk anäoro VVoisv !in-
xedrscdt unä ausxedesssrt, aucd äio rur ^trassendolouoktunx orkoräerlickon l ii-
tornon äort dokostixt weräen.

Vor äor ^ndrinxunx ist äor llaussixontümer ru vorstünäixen unä ist äosson
VVüvscdoll dinsicdtlicd äsr ^.rt uvä Weiso äer Vndrinxunx äsr kraxlicden Ooxon-
stünäo zsäo mit äom ötkontlicdsn lntorosss voroiudarlisds llüclisisdt 211 traxon.

Weg für Lastfuhreu.

8 35. AlleLastfuhrenoviez.B.Holz-,Kohleu-,Stein-.Laub-,Heu-,Stroh-, Mehl-
und Möbelwagen rc., welche durch die Stadt fahren, dürsen die Hauptstraßc vom
Marktplatze Ibis >zum Darmstädter Hof nicht benützen, müssen vielmehr über den
Marktplatz oder bei Cafs Wachter in die Hafpelgasse und die oberc und untere llleckar-
straße entlaug fahrew; liegt der Bestimmungsort innerhalb der Stadt, so dürfen sie
die Hauptstratze nur soweit benützen, als unbedingt notwendig ist. Zusa m m e n g e-
bundene Lastwagen dürfen nicht durch die Stadt fahren.

Alle Heu- und Strohwagen, welche von und nach dem Heumarkte fahren, dürfen
ihren Weg nicht durch die sehr steile, verlängerte große Mantelgasse zwischcn den
Häusern des KäufmannS Rupprecht und Privatmanns Hoffmeister nehmen.
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