Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1900 — Heidelberg, 1900

Seite: 366
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Pferde.

Z 30. Hobe8pÄNlltö kkeräs äürkoa üder äie Ltrssss niedt »näörs als »m
2aulll oäer Halkter, lledollsillanäbr vis medr als rivsi ßsfüdrt veräen.

LespLvvts ^Vagea äürken vie odoe ^.uksiclit äes k'udrmuuns oäer eioes 8teII-
vsrtreters äesselbeu dleideo.

Holzmachen.

tz 31. Ous HolMaedeu vor äea HLusern auk äen Ltrassen, veou es niedt
äured gärmlieden NanZel an Ilokraum goboton, ist untersaZt.

Jn der Hauptstraße darf vor den Häusern unter keinen Umständen Holz gemacht
werden.

Werfen mit Steinen.

§ 32. vs.s ^Verken mit Lteillen auk äev 8trassell unä all öikelltlicdeu klät^en
ist verbotev.

Besestigung der Fensterläden.

ß 33. ddusterlääeu, seiell sis ZeöL'llet oäer gesedlossell, müsseu kest avge-
maedt rveräev.

vie dääen äes uvteren 8todres äürkell in deinem d'alle uur bis 2ur Ilälkts
xesedlossell rveräsu. Das Oetknell äerselben muss mit äer xredörigeu Vorsicdt
gesededen, äamit auk äer ^trasse Vorübergedenäe äured sie vicdt verlet^t rveräen.

Auslegung von Waren. Firmenschilder. Sonnendächer.

tz 34. >Varen, velcde in densteru unä aa ä'dürgestellen 2ur 8cdau ausZe-
stellt oäer ausgedevAt weräeo, äürkeo vicdt über äie Lauüucdt äes Hauses der-
vorrageu. d'Ieiscd unä anäsre 5V»rsn, äeren derübrung besedmut^t, äürken ausser-
äem lliedt an 'l'dürgestellen unä überdaupt uicdt auk eine 5Veiso auszedängt
rveräen, äass VorüberZedenäe äaäurcd bescdmutrit vveräeu dönnell.

8cbiläer uuä auäere Oegenstünäs, velekv in äen ^trassenraum vorspringen,
äürken nur in einer läöde von miuäestens 2,40 m über äein OedveF »n^ebraedt
veräen. Vbgessden dievoll sinä äieselben in 8e?ug auk äie rmnäckst bednälicden
ölkentlicdon Oaslaterven so docd anrubringell, äass äie Leleuedtunx äes Verdedrs-
raumes vicdt beeioträcdtigt virä.

Öie 8ediläer äürken döcdstevs einell Vorsprung von 1,20 m gegvll äie ^trassen
oäer öklentlicden klät^s daben.

Vor Lmbrivguvß eines 8cdi!äes oäer aväero äerartigen Oezenstanäes ist
seweils untsr ddnreiedung einer klansdinre boim 8e2irksamt um Oenedmi'guuZ
naed^usucdon; über äas Oesucd virä naed Vndörullg äes Ortsdaudontrolours unä
äer Oiredtion äer stäät. Oas- unä IlVasserwerde vom Lerärdsnmt entscdieäen.
8onll6näLcder äürken vicdt tieksr derabdängon, als bis suk 2,25 m llber äem
Irottoir. Oieselben äürken döcdstens eins Lreite daben, velede um 40 cm ge-
ringer ist, als äie Lreite äes äaruntor beänälicden ä'rottoirs. Oen Verkedr stö-
reuäe seitlicde Vordänge äürksn an 8onnenääcdern niekt angebracdt veräev.

H 34». äeäer HauseiZentümer muss es äuläon, ä»ss äie 8tr»88enn»men,
Hausnummern unä äie LexoiednunZoll »näerer öikentd'odsr ddnriedtunsen irgenä
veicdor ^rt »n soinem ddgentum äurcd Linmnuern oäer »uk »lläere VVeise »n-
gebr»edt unä »usgebessert, »ucd äio ^ur ^trassenbeleucdtullA erkoräorlieden d»-
ternell äort bekestigt veräeo.

Vor äer V.nbringung ist äor Hausoigontümer su verstänäigen unä ist äessen
VVünscdeu dinsicdtlied äer Vrt unä >Veise äer Vllbringuvg äer kr»glicdkn Oegen-
stänäe ^oäo mit äem ötkentliedell Intoresse versinbarliede Rttcksicdt ru tragell.

Weg für Lastfuhren.

tz 35. AlleLastsuhren,wiez.B.Holz-,Kohlen-,Stein-.Laub-,Heu-,Stroh-, Mehl-
und Möbelwagen rc., welche durch die Stadt fahren, dürfen die Hauptstraße vom
Marktplatze bis zum Darmstädter Hof nicht benützen, müssen vielmehr über ben
Marktplatz oder bei Cafe Wachter in die Haspelgasse und die obere und untere Neckar-
straße entlang fahren; liegt der Bestimmungsort innerhalb der Stadt, so dürfen sie
die Hauptstraße nur soweit benützen, als unbedingt notwendig ist. Zusam m enge-
bundene Lastwagen dürfen nicht durch die Stadt fahren.

Alle Heu- und Strohwagen, welche von und nach dem Heumarkte fahren, dürfen
ihren Weg nicht durch die fehr steile, verlängerte große Mantelgasse zwischen den
Häusern des Kaufmanns Rupprecht und Privatmanns Hoffmeister nehmen.
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