Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1900 — Heidelberg, 1900

Seite: 455
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Der Stadtrat kanit bei Minderbemittelteil auf begründetes Ansirchen bon Er-
hebiliig dicser Beirräge Umgaiig nehmen.

2. Für das Beniihungsrecht einer Nriiennische für 20 Jahre . . . 40

Jn einer Nische könneil zwei Aschenreste beigcsctzt werdcii.

An Zcichner von Anteilscheinen oder deren Franen oder Kinder werden die-
selben, dcr Zahl der genommeneil Anteilscheine entsprechend, so lange unbesetzte Nischen
vorhanden sind, mientgeltlich abgcgeben.

3. .Für eine Marmortafel mit Schrauben l5 t/l

k'. Besondere Bestimmungen bezüglich der Feuerbestattung

Answärtiger.

1. Bon Auswärtigcn, welche hier eiue Leiche durch Feuer bestatten lassen tvoben,
ist eiu Kostenvorschus; zu leisten, der, weun eine Leichenfeierlichkeit vertangt wird,
IlO u»d, ivenn eiuc solche uicht gewiinscht wird, 100 ^ beträgt und an den Leichen-
ordner einzuseiiden ist. Die Abrechuung fiudct alsbatd nach Ankunft der Leiche in der
Anstalt durch deu Lcichciiorducr mit dem Leicheubegleitcr statt.

2. Wird von Auswärligeu die Zustelluug des Gciichmiguiigsbescheides auf tele-
graphischem Äege gewünscht, so sind dem Gesuch I 20 ^ für das Telegramm bei-
zufiigen.

3. Die Zeit dcr Aiikunft der Leiche hicr ist dem Lcicheuorduer (Telegramm-
Adresse: Leichcnordner Heidclberg) durch Eiiischreibebrief oder telcgraphisch so recht-
zeitig aiizumclden, das; die liötigcn Auordnuugcn zur sofortigeu Empfaiigiiahme der
Leiche noch getroffcn werdeu köiinen.

4. Soll auS Orten der uähcreu oder fernereu llmgebung der Transport der
Leiche im Leichcnwagen geschehcu, so wird dieselbc aus Verlaiigen durch den hiesigcn
Leichcnwagc» abgeholt uud ist die zur Abholung im Leicheuhause bestimmte Stunde
uiid die Wohiiung, sowie die Zeit dcs Eiiilreffcns des Wagcus im Weichbild der Stadt
dcm hiesigcn Lcichcuordner rechtzeitig mitziiteilen.

5. llcbersärgc werdcn uicht zuriickgeliefcrt, soudern bleiben auf dem Friedhofe.

XHI. Gebnhren-Taris

für das Vorzeigen der Sehenswürdigkeiten des Heidelberger Schlosses.

Für die Borzeigimg dcs Jnucrii der Schloßruiue einschl. des großeu Fasses:

Fiir eine Person, die allcin gcführt wird.1 Mk. — Pfg.

Fiir zwei oder drei Pcrsoiicn, dic gleichzcitig geführt werdeu,

zllsammeu.1 „ 50 „

Für vier oder mchr Persoiic», die glcichzeitig geführt werden,

für jcdc Persou.— „ 50 „

6. Für dic Borzeigung dcs großen Fasses alleiu:

Für ciue Pcrson, der dasselbe allein vorgezeigt wird . . . — Mk. 20Pfg.

Für zwei uud drei Persoucu, denen dasselbe glcichzeitig vorgc-

zeigt wird, zusammeil.— „ 30 „

Fttr vier und mehr Personeu, dencu dassclbe gleichzeitig gezei'gt

wird, für jedc Person.— „ 10 „

Dabci werdcn nur solche Personeu, welche über zehu Jahre alt sind, in Berechmmg
gezogen.

XIV. Städtische Kunst- und Altertümer-Sammlung

im Friedrichsban des Schlosses (z. Z. vorübergehend imOtto-Heinrichsbau).

Eintrittskarten an der Kasse im Schloßhof.

a. Einzelkarte.0,40 Mk.

d. Gesellschaften (Bereine) von mchr als 10 Personen, je 2 Teilnehmer auf
eine Karte
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