Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1901 — Heidelberg, 1901

Seite: 286
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III. Postkarten müssen frankiert werden. Das Porto beträgt:

a. für jede einfache Postkarte.5 Pfg.

d. für jede Postkarte mit Antwort.10 „

e. für jede Weltpostkarte.10 „

ä. für ^ede Weltpostkarte mit Antwort.20 „

IV. Drucksachen müssen frankiert werden. Gewichtsgrenze sür Deutschland und

Oesterreich-Ungarn: 1 Kilogramm (nach den deutschen Schutzgebieten 2 Kilo-

gramm, Porto von 1—2 Kilpgramm 60 Pfg.)

Porto bis 50 Gramm einschließlich.3 Pfg.

„ über 50 Gramm bis 100 Gramm einschließlich . 5

„ über 100 „ „ 250 „ „ . 10 „

„ über250 „ „ 500 „ „ . 20 „

„ über 500 „ „ 1 Kilogramm . . .80 „

„ für je 50 Gramm nach den Ländern des Welt-

postvereins und des Vereins-Auslandes . . 5 „

bis zur Gewichtsgrenze von 2 Kilogramm.

V. Warenproben müssen frankiert werden. Gewichtsgrenze 350 Gramm.

Porto ohne Rücksicht auf Entfernung bis 250 Gramm 10 Pfg., über 250 Gramm
20 Pfg.

Porto für je 50 Gramm nach den Ländern des Weltpostvereins

und des Vereins-Auslandes .... 5 Pfg., mindestens 10 Pfg.

VI. Geschäftspapiere innerbalb Deutschlands bis 1 Kilogramm, nach den deut-
schen Schutzgebieten bis 2 Kilogramm zulässig,

Porto bis 250 Gramm 10 Pfg. ! über 500 Gramm bis 1 Kilogr. 30 Pfg.
über 250—500 „ 20 „ > „ 1—2 Kilogramm ... 60 „

(Geschäftspapiere sind nach Oesterreich-Ungarn nicht zulässig.)

Porto für je 50 Gramm nach den Ländern dcs Welt-

postvereins und des Vereins-Auslandes . 5 Pfg., mindestens 20 Pfg.

VII. Für Einschreibsendungen (Briefe, Postkarten, Drucksachen, Waren-
proben und Packete ohne angegebenen Wert) ist außer dem betr. Porto eine
Einschreibegebühr von 20 Pfg. ohne Rücksicht auf Entfernung und Gewicht
zu entrichten.

Für Beschaffnng eines Rückscheines weitere 20 Pfg.

8. Postanweisungen sind nach Deutschland und Oesterreich-Ungarn bis zu 800
Mark zuläsfig. Die vorauszubezahlende Gebühr beträgt:
a. nach Deutschland:

bis 5 Mark
über 5 bis 100 Mark .
.. 100 bis 200 Mark

10 Pfg. über 200 bis 400 Mark... 40 Pfg.

. 20 „ „ 400 „ 600 „ . . . 50 ',/

. 30 „ „ 600 „ 800 „ . . . 60 „

d. nach Oesterreich-Ungarn 10 Pfg. sür je 20 Mk., mindestens 20 Pfg.
o. nach den meisten übrigen nachstehend genannten Ländern bis 80 Mark 20 Pfg.
für je 20 Mk.; für jede weitere 40 Mark 20 Pfg.

Formulare sind bei allen Postanstalten käuflich (ungestempelte je
10 Stück für 5 Pfg.). Zu Postanweisungen nach dem Auslande kommt
ein besonderes Formular, welches mit lateinischen Buchstaben auszufüllen ist,
in Anwendung.

Postanweisungen sind zulässig im Verkehr mit der Argentinischen Republik,
Australien (Britische Kolonien), Belgien, Bosnien, Herzegowina und Sandschak-
Novibazar, Britische Besitzungen und Postanstaltcn in außereuropäischen Ländern,
Bulgarien, Canada, Cap-Kolonie, Chile, China (Hankou, Shanghai, Tientsin, Tschisu
(deutsche Postanstalten), Amoh, Hongchow, Shashe, Soochow ljapan. Poftanftalten),
Columbien, Dänemark, Dänische Antillen, Deutsch-Neu-Guinea, Deutsch-Ostafrika,
Deutsch-Südwestafrika, Egypten, Erythrea, Frankreich (mit Monaco und Algerien),
Gibraltar, Griechenland, Großbritanuien und Jrland, Hawai, Honduras, Japan
(einschl. Formosa), Jndien, Jtalien (mit San Marino), Kamerun-Gebiet, Kiautschau,
Kongostaat, Korea (japan. Postanstalteu), Liberia, Luxemburg, Malta, Marocco,
Nied'erland, Niederländische Kolonien (Niederländisch-Ostindien, Niederländ. Antillen,
ytiederländisch-Guyana), Norwegen, Oesterreich-Ungarn mit Liechtenstein, Oranje-
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