Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1901 — Heidelberg, 1901

Seite: 382
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Schleifen von Holz.

8 23 a. vg,8 Lelüeiien von L680I10I2 irr äer lriesiZev 8tLät einselilieZsliek 668
8ek1o88b6rF8 ist rilltsrZAAt un6 kAuu rmr au8N9.bm8V6i86 vou 6er koli^oidodöräo Z6-
8tLttSt woräon.

Laufenlassen von Vieh und Geflügel.

tz 24. Junges Vieh, Schweine, Federvieh sind in den Häusern zn halten; das
sreie Lausenlassen derselben aus der Straße ist untersagt.

Verunreinigung der Straßen durch Hinauswersen?c.
von Gegenständen.

Z 25. ^8 i8t vsrdoten, tots lisrs, ^tindonäen Lot, 01a8, Oe^edirr o6sr 80N8ti-
Z6N dwrat aul 6is 8tra886N unä öü'entlielr^n klütiss 2u wsrksn oäer 1?1ü88iZlL6it irgenä
6in6r ^rt au8 66Q Len^torn o6sr l'büron 6sr Hüu86r auk 6is 8tra886N un6 ö§6nt-
liebeu L1 t^s 218 liütten sviviS VvVpivIiv HLi»Ä VüvIiSr äaliLii »H8
LLRSlänIrSiK. Lann 6sr lliäter niobt erwittelt vveräen, 80 liaktet 6or Inliader 668
OedäuäeteÜZ, woaeldZt 6io Ilsdertrotung' vorüdt ivoräsn i8t, lür 61s 8tr3.ke, wsnn er
niolit nac1i>vei8t, 6a,88 er 61o Lodortrotun^ niclit verliütsn konnts. In 6on 8äu86rn,
6eren DinrielitunZ äa8 ^.imleoren äs8 IVa886r8 im Innern unniöAlieb waolit, inu88
6a8 au88uZi688enä6 IVa,88er auk äis 8tra886 Aotragon unä äort obn6 Lslä^tiZunA äer
VorüdsrZslienäen in äio Hinnon aimZeleort -Ueräen.

Auslegen von Betten rc.

tz 25 a. Es ist verboten, nach 7 Uhr morgens Betten, Wäsche, Teppiche und ähn-
liche Gegenstände in ösfentlich sichtbarer Weise auszuhängen oder auszulegen.

Aushängen von Verkaufsgegenständen.

8 251). I)S8 ^uadänZen von V6r1cauk8A6A6N8tänä6N LN 6er äu886ren IVanä äsr
IIäu8or oäer äa8 ^cu88t6l1on Zolelier auk äor 8tra886 i8t untor8aZt.

Auslausenlassen von Jauche rc.

26. H8 i8t unt6r8a§t, äie 8tra886n äuroli ^.U8lauken1a886n von .lauelis, Llut,
d'ards oäer anäore, Ldol oäer üdls ^u8äüv8tunZ erregenäs 66MN8tänä6 211 vsrun-
reiniZen.

Auspichen von Fässern.

§ 27. I)a8 Vu8piedon äor Lä88sr auk 8tra88en unä ötkentliedon Llätrion i8t
verdoten. I)a88e1d6 äark innerdald äor 8taät nur in äen singekrieäiZton 80k- unä
Liordellerräumon äor Lrauer etattiinäon unä dann aued dior von äsr Loli^ieidedöräo
nntei'ZaZt woräon, ivonn naed äer da^o 6e8 LaI1o8 an^unodmen 18t, äa88 äured äa8
Lieden eino douerLZokadr ontetodon dönnto.

Fackelzüge.

Loi äon daedel^üxon äürken äio Laedoln niedt an äio Häu8sr oäor Nauorn
Z68to886N v/eräen.

Verrichtung der Notdurft.

A 28. L8 ibt vordoten, auk ökkontdeden Ltra88on unä Llät^on 86ino dlotäurkt
2U vorriedten.

II. Sicherheit rmd Bequemlichkeit des Verkehrs.

Transport von Schlachtvieh.

ß 29. Oro8868 Lediaedtvisd äark niedt odno dinreiodenäs LoZlsitunA üder
äio 8tra886 ^bküdrt woräon-, 08 niu88 äadsi mit einern dla^endanä verdodon unä
an Lörnern unä düs86n nät 8tardon Ltrioden 80 Zodunäev vvoräon, äa88 68 doi
äom F6rinZ8ten V6i8ued 2U1N I>08r6i886n oäor Ouredgodon ^edäncd'At oäer r'.n
Loäen ^eri886n >veräen kann, doi Vermoiäen äor in Z 102, 2itker 1 L.-8t.-(I.-8.
anZeärodton Ltrake dis ru 50 Nard.

Lebeudes Vieh, welches zum Handel bestimmt ist, darf uicht in der Stadt herum-
getrieben, muß vielmehr nach dem Viehhos gebracht werden.

Pferde.

§ 30. IInd68pannto Lkoräo äürkon üdor äie 8tra886 niedt anäor8 al8 am
2aum oäer Ilalktor, nedenoinanäor nio modr ala 2E Zoküdrt wsräon.
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