Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1901 — Heidelberg, 1901

Seite: 476
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a. m erster und Zweiter Reihe ein Grab . .50^

jedes weitere Grab.40 „

b. in den übrigen Reihen ein Grab . . . 40 „

jedes weitere Grab . . . . . . 30 „

Jm Uebrigen gelten für die Aschengräber die Bestimmungen a bis ü.

L. Jn je eine Familiengrabstatte ü dürfen innerkalb der '40 Jahre unter den in
ä benannten Bedingungen 4 Afchenreste beigesetzt werden, in eine Familiengrabstätte
a deren 10.

Jn je einem schon belegten Familiengrab a dürfen in demselben Zeitraum noch
8 Aschenrests beigesetzt werden, die Benützung zu einer zweiten Erdbestattung wird
dadurch nicht aufgehoben.

Auch für die Aschengräber in Familiengrabftätten gilt die Dauer der Umgra-
bungsperiode von 15 Jahren.

2. Benützung des Friedhofes:

a. Zur Beerdigung Auswärtiger (siehe Z 23 Abf. 3 der Leichen- und
Friedhof-Ordnung)

für Erwachsene . . . . 50-/^

für Kinder unter 15 Jahren . 25 „

b. zur Beisetzung von Aschenresten Auswärtiger

für je eme Asche . . . . 25-F.

Bei der Beisetzung der Asche eines auswärtigen Zeichners von Anteilscheinen oder
dessen Frau oder Kinder in einer Urnennische der Feuerbestattungshalle wird dieser
Betrag nicht erhoben.

3. Erlaubnis znm Ausstellen von Grabdenkmalen auf den allgeweinen Leichen-
feldern.

a. sür Denkmale von Metall bis zu 200üg 1 -F

über 200 llZ 20 „

b. für Denkmale von Stein bis zu 0,15ebm 1 „

über 0,15 ebra 20 „

Außerdem hat der Bildhauer zu entrichten sür jedes Denkmal von Stein oder
Metall

a. aus den allgemeinen Leichenfeldern für Kinder . 1 ^

d. „ „ „ „ für Erwachsene 2 „

a. aus Familiengrabern.3 „

4. Das Setzen von Holzkreuzen aus den allgemeinen Leichenseldern 50

5. Ausgraben von Fundamenten, sowohl sür Grabsteine als für Einfassungen oder
Gruften, einschließlich der Entsernung der Erde wird mit 4 ^ sür den Kudikmeter
berechnet.

6. Das Entsernen der bei dem Ausheben eines Grabes in einem Familiengrab

sich ergebenden Erde.1 50 ^

7. Jedes Ausgraben einer Leiche.40 „

8. Die Wiederbeerdigung in einer Familiengrabstätte. . . . 20 „

Finden diese Arbeiten 10 Jahre nach der Beerdigung statt, so ermäßigen sich diese

Taxen aus die Hälste.

9. Die Beisetzung der Asche eines auswärts Verstorbenen in einer Familiengrab-
stütte 5

10. Für alle außergewöhnlichen Leistungen, sür welche in dieser Taxordnung eine
Gebühr nicht aufgeführt ist, wird besondere Nechnung ausgestellt, welche vor ihrer
Ansordernng von der Friedhoss-Kommission geprüft und dem Stadtrat zur Geneh-
migung vorgelegt wird.

L. Beiträge znr Amortisation der Baukosten der Feuer-

b estattungsanstalt.

Die solgenden Beträge fließen nicht in die Friedhoskasse, sondern in den Amorti-
sationsfond, aus welchem alljährlich nach Maßgabe der aus diesen Einnahmen zur
Verfügung stehenden Summe die entsprechende Anzahl der durch das Loos zu bestim-
mendm Anteilscheine zurückbezahlt wird. Nach vollendeter Amortisation fällt die Er-
hebung dieser Beiträge weg.

1. Für je eiue Feucrbestattung.. . 20 ^
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