Adressbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1902 — Heidelberg, 1902

Seite: 397
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2ur ^.bkubr ä68 HitrLttinIiLltZ äürken nur vvasseräiebts k'üZZör vervveuäet
weräen, vvslobs äured l'rielitöröÜ'uuuAsu, äiu iu äer ^iitto iürer liöks mit vvobl oiu-
gekütztsu IrieütsräsclLelu v6rseIi1i688l)Lr siuä, su tülleu uuä äuroü Zut iu äio Vg88-
böäeu unä äie OarZelu eiuZexasLte, äurek 8elr1i6886u besestiZte Ibüreüeu isu out-
loereu siuä.

^ueb äer OuuAArubeuiuIrLlt, ä. 1. ViebäünZer uuä gnägrer, uiebt ruit wonseb-
liebeu blxerewenteu verwisobter Hnr-it äart, soweit 6r üüssiZ ist, nur iu obi§60 b'üs-
86ru, im übriZon aber uur iu sestFosüAten LgstsuvvaZen (vorä^vaZen) gbZokübrt wor-
äeu. ^Vsäsr Vbtritt- uoeb vuuZArub6niubg.1t ägrk g.ut äi6 8trg886 Zel6Zt rveräeu.

vür äi6 niebt uaob obiZer Vorsebrikt bevärbts VgäuuZ siuä uiebt glleiu äie
vubrleute, sonäern gueb äis äio vgäuuZ be^virbsnäsn VuuZbgnäier unä be^w. ^rbei-
ter vsrgntv/ortlieb. — Vi6 ^ur vunZgbtubr äisnenäeu vgsser oäsr ^aZen sinä in
äoutlieber uuä bgltbgrsr V/sise wit äsw Hameu äes LiZeutüwsrs 2U versobsu.

ß 18 g. ver VgU8b68it^6r Lst verpüiebtet, auk VsrlanZsn äsr volirioi äen
biamen ä6886v guLUZsbeu, äor äio blntlssrunZ von 6rube unä Vbtritt uuä äis Vb-
subr ä68 Inbalts vorZouowmou bat ; auäsrusglls bloibt or soIb 8 t sür glls vsbertre-
tunZsu vorautwortliob.

Ausführung von Dünger und Pfuhl durch Landwirte.

§19. Den hiesigen Landwirten, welche trockenen Stalldünger oder Pfuhlwafser
auf chre Felder zu führen haben, ist — borausgcsetzt, daß sie geschlossenen Hofraum
besitzen, in dem die Ladung geschehen kann, — gestattet:

1. während der Monate September bis 1. Jnni trockenen Stalldünger bis mit-
tags 12 Uhr und Pfuhlwasser zu jeder Zeit des Tages,

2. während der Monate Juni, Jnli und August trockenen Stalldünger und Pfuhl-
wasser bis vormittags 8 Uhr zn laden und auszuführen.

Diejenigen Landwirte, welche aus Mangel an Hofraum genötigt sind, auf der
Straße zn laden, stnd hinsichtlich der Abfuhr von trockenem Dünger und von Pfuhl-
wasser an die in § 17 Absatz 1 festgesetzten Zeilbestimmungen gebnnden.

Bei besonderen Witterungsverhältnissen. z. B. bei Glatteis, kann das Vezirks-
anlt nach vorherigem Benehmen mit der Feldkommission, den hiesigen Landwirten die
Abfuhr von trockenem Stalldünger, sowie von Pfuhlwasfer an einzelnen Tagen auch
zn andern als den vorbezeichneten Zeiten gestatten.

Endlich dürsen dieselben, wenn die Dungsiätten infolge eines Platzregens über-
schwemmt sein sollten, Pfuhlwasser zu jeder Jahres- und Tageszeit ausführen, ohne
daß es hierzu einer besonderen Erlaubnis bedarf.

§ 20. Znr Ausführung des Düngers ist, soviel immer möglich, der Weg über
die Haupt- und Leopoldstraße zu vermeiden, und soll die Zwinge'rstraße, Plöckstraße,
St. Annagasse oder die Neckarstraße eingeschlagen werden.

Reinigung der Seitenka näle.

§ 21. Die Reinigung der unterirdischen Seitenkanäle ift von den betr. Haus-
besttzern jedes Jahr und zwar gleichzeitig mit der von der Gemeindebehörde angeord-
neten Neinigung der unterirdischen Hanptkanäle, in welche jene einmünden, vor-
nehmen zu lassen.

Neinigung von Fuhrwerken.

§ 22. vas veiniZen unä ^.bsebwemmen äsr vnbwverüs äark niebt auk äen
8tra886n unä an ösientlisben vrunnsn Zossbsben; 68 mu38 im Innorn äer (»sbauäs
oäsr gm Heelrgr vorZenommen weräen.

Störung des Gehwegverkehrs.

§ 23. vicheniZen, v/elebs Zrössere deZenstänäe, sogen. ll'raZIgsten, nament»
lisb ausb solebs, vvoäurob äie Vornbergebenäen besobmutLt oäer bessbääiZt vveräeu
bönnen, über äie Ztrasse tragen, baben siob von äem vrottoir entkernt 2u balten unä
äürten nnr auk äer vabrstrasss Zeben.

Lbenso äark äie kgssaZe auk äen Vrottoirs niobt äursb unbernkenes lanZeres
^usammensteben mebrsrer Lersonen Zebsmmt vveräen.

vas viseben von äon beiäsn i^ecbgrbrüsben aus ist vsrboten.
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