Adressbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim und Schlierbach für das Jahr 1902 — Heidelberg, 1902

Seite: 398
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Schleifen von Holz.

H 23 a. vas Lelileikeu vov Leaebol^ 1u äer dlssiAen 8taät einZeliliessIieli äes
8ekIo88d6rA8 i8t unt6r83.At uuä kauu uur au8uabm8^vel86 vou äer koIiLoibedöräs M-

8tUtt6t >V6rä6ll.

Laufenlassen von Vieh und Geflügel.

ß 24. Junges Vieh, Schweine, Federvieh sind in den Häusern zu halten; das
freie Laufenlassen derselben auf der Straße ist untersagt.

Verunreinigung der Straßen durch Hinauswerfen rc.
von Gegenständen.

8 25. ^8 18t vordotsv, tot6 1i6r6, 8tiul<6uä6n Lot, 01a8, 6686li1rr oäer 80U8ti-
g6U b'urut a-uk äio 8trL886U uuä ökkeuOieben ?1Lt26 2U iverksu oäor 44ü88iglc6lt IrZsnä
6luor ^rt 9.U3 äeu b'eu^teru oäer lliüreu ä6r Rüu^or auk äio 8tra886u uuä ö§eut-
Ilelieu ?1ät26 u 86ÜÜtt6U 8VLVLS VSppLel»« UILÄ ^ LL«I»Sr Ä»I»LI» »LL8
LLL8l»LLl»viL. Lauu äer lüäter ul6Üt ervilttslt iveräeu, 80 Üakt6t äer luüalier ä68
Oebäuäetelw, >v086lb8t äie II^bertr^tuuZ verübt ivoräeu 18t, kür äio strake, veuu er
ulelit N3.e1iv6i8t, äa.88 er äie HebertretuuZ uleüt verliüteu Irouute. Iu äeu 8Lu86ru,
äereu LlurlelitunZ äa8 ^ualeereu äe8 >Va.886r8 iui luueru uumöglleli waelit, mu88
äa8 9.u82ugi6886uäe v^9886r auk äle 8tra886 86traZ6u uuä äort 0ÜU6 L6lü8tiguuZ äer
VorüberZedeuäsu iu äie Liuueu au^Zeleert iveräeu.

Auslegen von Betten rc.

§ 25 a. Es ist verboten, nach 7 Uhr morgens Betten, Wäsche, Teppiche und ähn-
liche Gegenstände in öffentlich sichtbarer Weise auszuhängen oder auszulegen.

Aushängen von Verkaufsgegenständen.

8 25 b. I>98 ^.U8bäugeu vou V6rd9uk8Z6Z6N8täuä6ll 9N ä6r äu886reu 'Wauä äer
Häu86r oäer äaa ^U88te11eu 8o1eb6r 9uk äer 8tr9886 18t uuter89§t.

Auslaufenlassen von Jauche rc.

tz 26. bls i8t uuter89At, äie 8tr9886u äureb ^.U8lauk6nl9886u vou äauebe, Llut,
Varbe oäer auäere, Lbel oäer üble ^U8äün8tuu§ erreZeuäe 66A6U8täuäo 2u veruu-
reluigeu.

Auspichen von Fässern.

§ 27. 1)98 ^u^picbeu äer Vä88er 9uk 8tr988eu uuä öikeutllobeu Llätrieu 18t
verbotou. D9886lbe äark lunerbalb äer Ltaät uur 1n äeu eivZekrieäiZten 80k- uuä
Llerbellerräumen äer Lrauer etattüuäeu uuä banu 9ueb bier vou äer Lollxelbeböräe
uutereaZt ^veräeu, vveuu uaob äer LaZe äe8 V9II68 ausiunebmeu 18t, äa88 äurob äa8
Llebou eiuo Vouer^Zekabr outetebeu böunte.

Fackelzüge.

Lei äeu b'aebelLüZou äürkeu äle Ikaebelu nlobt an äie Häu86r oäor Nauern
§68t0886U >V6räeu.

Verrichtung der Notdurft.

tz 28. L8 18t verboteu, auk öüeutliebeu Ltra886U uuä klät^eu 86iue I^otäurkt
2u verrlobteu.

L. Sicherhoit und Bequemlichkeit des Berkehrs.

Transport von Schlachtvieh.

8 29. Oro8868 Loblaobtvleb äark ulebt obue biureiebenäe LeZIeltuuZ übor
äie 8tr9886 ^ekübrt veräen : 63 mu88 äabei wlt eiuem Ha^eubauä vereebeu uuä
an Lörueru uuä bü886u mit atarbeu Ltrlebeu 80 Zebunäou vveräeu, äa88 68 bel
äem A6rinZ8tou Ver^ueb 2um bo8rel886v oäer VurebZeben ^ebäuäiFt oäer 211
Loäeu §6ri886ii veräeu baun, bei Vermeiäeu äer 1u Z 102, Äkker 1 k.-8t.-6.-L.
augeärobteu Ltrako bi8 ?.u 50 Narb.

Lebendes Vieh, welches zum Handel bestimmt ist, darf nicht in der Stadt herum-
getriebeu, muß vielmehr nach dem Viehhof gebracht werden.

Pferde.

§ 30. Ilubespauute Vkeräe äürkeu über äie 8tr9886 uiebt auäer8 al8 am
2aum oäer llalktor, uebeueiuanäer ule mebr al8 2vei gekübrt voräeu.
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