Adressbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Schlierbach, Neuenheim und Handschuhsheim für das Jahr 1903 — Heidelberg, 1903

Seite: XVII
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AniuZskkerZ mit votrl srdalLeoer LurZ, Higevtum äes Orossdsrrozs, eiu
äuvvl mltteiLlterliclier VekestiguvßsLuost. (^.ukevtdalt iu LderdaeL).

NinusdurZ dei ^eeLargerLed, grosss Ruios im äiedteu V/'aläe.

HoruderZ, dei dseodarrimmeru, eivst liedlivnsauksntdalt äes 6ütr vou
VerliediuAeu, mit^Itertümero. Nerrliede ^.ussiedt üder äas ^eeüartdal disMinxkeo.

IVImxkell am Lsrg, naed LeiäelderZ sedüvste ^ussiedt am ^eekar,
altertümlied, mit illteressaoteo Lireden ete.; im Idal äis Ltiktsdirede, eins äer
werdvüräigsten lüredev Lüääeutsedlanäs, iu krüdAotdisedem kranrosisedem 8tvl.

4. Lrdaed mit dvedst iuteressavter ^ltertümersammluvg, Uiedelstaät,
altes Ltaätedeo, Lirode mit vraodtiZen veodmülerll.

5. IValäleillillgev, nirstlied I^eivivZev'sodes äaZäsedloss, sive LHniatur-
naoddiläunss äss Ledlosses ru ^Viväsor. Von Ltatioo Lailbaed äured äen aus-
geäedvtell Wiläpard üder Lrosttdal deguem 2U erreiedeu.

6. Nauldronv üder Lruedsal, Zrüsstes uvä dssterdaltenes Oister-
Lieuser-XIoster Lüääeutsedlaväs, grosser Lomplsx von Liredlioden, klosterliedev
unä Lväerev Oedauäell aus romaniseder unä xotdiseder ^eit.

7. Lpe^er (Lakv üder LedvetLiogen). drossartiZster romaviseder Laiser-
äom von LvlliZ luävig auk äas xraedtvollste restsurisrt, mit Ruäolk vov Lads-
burZs Oradmal. 6ro8se 8ammluvg pradistorisoder uaä röwisedsr ^.Itertümer.

8. ^.llvveiler Ida! (üder Lpsyer oäer duäwigsdaken) mit äen Zevaltigsn
LuilleuäerLaiserdurA I'rikels, ärumäerNaäevdurZsLsoddaeder 8ed!oss)
uvverAleiodliede ^ussiedt eioerssits vaed äer Rdeillsbeve uvä dis HeiäelderZ,
aväererssits iv äas kelsiZs VoASseoxedirge; äaun Hamdaoder 8od1oss unä
vürddsim mit äsllRuivsll äer^btsi vimdurZ, äerVartvndurz unäxross-
arti'Zem altAsrmalliseden RinZvall (leukelswausr); düäenkoden (Liegss- unä
d'rieäevsäsvIrwLl äer kkalr, KZI. Villa I^väviZsdöds, Ledaurel).

9. Worms mit einem äer illteressavtesten uvä ArossartiZsten romanisoden
vowe MdsluvZev); kerner äem derrlieden I-utderäevkma!; äem derüdwten
Re^l'seden Oarten uvä eillsr rsicdsn ^ItertümersammIuvZ iv äer kanluskirede.

Chronologische Zusammenstellung

wichtiger Kegebeuheiten »nd Lreignissc j« -er Äadt Hridelbrrg.

Die Geschichte Heidelbergs reicht, wie die „städtischen Ausgrabungen" der Jahre
1898—1901 erwiesen haben, bis in die jüngere Steinzeit hinauf.

Wo heute das Bergheimer und das Neuenheimer Stadtviertel sich dehnen, lagen
schon in der jünaeren Steinzeit (neolithischen Zeit) blühende Dörfer, die durch die
Bronzezeit, die altere und jüngere Eisenzeit (die Hallstatt- und La-Töne-Periode),
durch die Römerzeit und die früygermanische Zeit bis in das späte Mttelalter bezw.
bis in die Gegenwart fortbestanden haben.

Zur Römerzeit (1.—3. Jahrhundert) bildete die Heidelberger Gemarkung einen
Teil der oivitLS 8usdorum Xiorstum, eines VerwaltungSbezirkes der römischen Pro-
vinz Germania Superior. Das Römerkastell zu Neuenheim (dessen Grundmauern
1896 aufgedeckt wurden) bildete als Neckarsperrfort einen wichtigen militärischen
Stützpunkt, die römische Neckarbrücke dahier ein wichtiges Bindeglied der hier sich
kreuzenden römischen Militärstraßen.

781. Erste ErwShnung des Dorfes Bergheim in einer Urkunde deS
Klosters Lorsch.

Jm 9. Jahrh. Gründung eines Klosters (mit derMichaelSbasilika) auf der höchsten
Kuppe deS Heiligenberges.

Ende des II.Jahrh. Gründung des Stephansklofters auf der vorderen Kuppe des
Heiligenberges.

1196. Erste urtundliche Erwähnung der Stadt Heidelberg.

1217. Aelteste Nachricht von einer FShre über den Neckar.

1225. Erste urkundliche Erwähnung „der oberen Burg" auf dem kleinen
Gaisberg (Molkenkurhüael).

1289. Erste urnmdliche Erwähnung der ältesten Heiliggeistkirche.

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