Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim für das Jahr 1907 — Heidelberg, 1907

Seite: XII
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/AdressbuchHD1907/0022
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
facsimile
XII

1592. Erbauung des heutigen Gasthofes „Zum Ritter St. Georg" durch
den Hugenotten 0durl68 Lelier.

1601—1606. Erbauung des Friedrichsbaues unter Kurfürst Friedrich IV.

1612. Vollendung des Englijchen Baues unter KurfÜrst Friedrich V.
1616—1620. Anleguna des Schloßgartens, insbeson ere der großen Schloß-
terrosse, ourch 8aIornon äs Oaus unter Kurfürst Friedrich V.

16. Sept. 1622. Erstürmung der Stadt durch die bayerischen Truppen unter Tilly.
15. Febr. 1623. Wegsührung der Universitäts-Bibliolhet nach Rom
15. Mai 1633. Einnohme d. Stadt durch d. schwed. Truppen unter Oberst Abel Moda.
3. Dezbr. 1634. Einnahme der Stadt durch die kaiserl. Truppen unter Graf Gallas.

18. April 1659. Grundsteinlegung zur Providenzknche unter Kurfürst Karl Ludwig.

1662. Erster lutherischer Gottesdienst in der Providenzkirche.

1664. Erbauung des zweiten Großen Fosses unter Kurfürst Karl Ludwig.
24. Oktbr. 1688. Uebergabe der Stadt an die Franzosen unter Marschall Vura8.

2. März 1689. Zerfiörung des Schlosses, der NeckarbrÜcke und eines Teiles der Stadt
durch die Franzosen unter Vlelae.

22. Mai 1693. Zerstörung der ganzen Stadt und des Schlosses durch die Franzosen.

1701. Grundsteinlegung zu dem jetzigen Rathaus unter Kurf. Joh. Wilhelm.
Juli—Dez. 1702. Aufenthalt der Römischen Königin, späteren Kaiserin, Wilhelmine

Amalie, während ihr Gemahl Joseph I. Landau belagerte.

1702. Anlage des Judenkirchhofes im Klingenteich.

1703. Grundfteinleflung zu dem Jesuiten - Kollegium (jetzt Dekanei und
Ober-Realschule) unter Kurfürst Johann Wilhelm.

1705. Errichtung einer Scheidemauer in der Hriliggeistkirche zwischen
Chor und Schiff unter Kurfürst Johann Wilhelm.

1709. Wrederherstellung der Neckarbrücke unter Kurfürst Johann Wilhelm.
1709. Grundsteinlegung zu der Jesuitenkirche unter Kurf. Johann Wilhelm.
1712. Grundsteinleg. z. d. neuen Umversit.-Gebäude unter Kurf.Joh. Wrlhelm.
1714. Erbauung des Bürgerspitales (jetzt Frauen-Armenhauses) und der St.
Anna Kapelle unter Kurfürst Johann W'lhelm.

1715—17. Erbauung der heutigen Universitäts-Bibliothek als kathol. Gym-
nasiums unter Kurfürst Johann Wilhelm.

4. Sept. 1719. Kurf. Karl Philipp nrmmt den Reforrmerten das Schiff der Heilig-
geistkirche gewaltsam weg. Abbruch der Scheidemauer.

12. April 1720. Verlegung der Residenz von Heidelberg nach Mannheim durch Kur-

fürst Karl Philipp.

19. April 1720. Nach Wiederaufrichtung der Scheidemauer Besitznahme des Schiffes

der Heiliggeistkirche durch die Reformierten.

1730. Erbauung des Karlschen Konvikts (jetzt Breitwieser) am Klingenthor.
August 1735. Hauptquartier des Prinzen Eugen in Heidelberg.

1750. Vollendung des Baues der Jesuitenkirche unter Kurf. Karl Theodor.

1750. Erbauung des neuen Jesuiten-Kollegiums lKaserne).

1751. Erbauung des Mannheimer Thores (am Westende der Hauptstraße)
unter Kurfürst Karl Theodor.

1751. Erbauung dts heutigen Großen Fasses unter Kurfürft Karl Theodor.
24. Juni 1764. Einäscherung der Renaissancepaläste des Schlosses durch einen
Blitzstrahl.

2. Oktbr. 1775. Grundstemlegung zum Karlsthor durch Kurfürst Karl Theodor.

27. Febr. 1784. Zerstörung der hölzernen Neckarbrücke durch einen Eisgang.

1786—1788. Erbauung der heutigen steinernen Neckarbrücke.

1795. Einsührung der ersten Straßenbeleuchtung in der Stadt.

1799 8. März bis 18. Mai. u. 25. Aug.bis 13 Septbr Französische Besatzung.
16. Oktbr. 1799. Sturm der Franzosen auf die von den Oesterreichern verteidigte
Neckarbrücke.

13. Mai 1803. Karl Friedrich erläßt das Organisationsedikt über die wi,,enschaft-

lichen Lehranstalten.

Wiederherstellung d. Universität durch Rcskript d. Kurf. Karl Friedrich.
27. Juni 1803. Einzug des Markgrafen Karl Friedrich von Baden in Heidelberg.

21. Nov. 1808. Das Gymnasium wird aus dem frühcren reformierten und dem katho-
lischen Gymnasium neugebildet.

7. Dez. 1813. Fürst Wrede, bayr. Feldmarschall. geboren zu Heidelberg im heutigen
Großh. Palais, als Sohn des kurpsälzischen Landschreibers von Wreden,
loading ...