Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim für das Jahr 1908 — Heidelberg, 1908

Seite: 532
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II. Tarif.

Für beftimmte Gänge ist

zu entrichten:

für 1 Klm. bis zu

5 Klg. Gepäck

40 Pf.

„ 1


25 „



60 „

1

„ „

,, 50 „

„ 1

Mk. - „

„ 1

„ „

,,E „

„ 1

„ 70 „

„ l

„ über

I0V „

„ nach

Uebereinkommen.

Für jeden weiteren oder angefangenen Klm. ist die Hälfte der ur-
sprünglichen Taxe zu entrichten.

Wird Rückverbringung, Rückantwort oder Rückbegleitung verlangt, sv'
kommt die Hälfte der für den Hinweg geltenden Taxe zum Ansatz.

Bezüglich einer etwaigen Wartezeit ist Abschnitt IN Z. 3 maßgebenkw

K. Für bestimmte Zeiten:

1. für eincn Tag zu 6 Stunden berechnet 6 Mk.

2. „ „ halben Tag zu 5 Stunden berechnet 3 „ 60 Pfg.

3. „ eine Stllnde berechnet 70 „.

4. „ „ halbe Stunde berechnet 50 „

5. „ „ viertel „ „ 30 „

L. Für bestimmte Dienftleiftungen:

3) Fahren von Kranken

in der Cbene */r Stunde 40 Pfg.

1 70

längere Fahrten und Bergfahrten nach Uebereinkunft.
d) Transport:

eines Flügels 6 Mk.

„ Klaviers oder Pianinos 4 „
c) bei Geschäftsreiscilden in Heidelberg:

1. Mit Muster, Hvchstgewicht 25 Kilo, erste Stunde 70 Pfg»

jede weitere „ 00 „

1/2 ^

2. Mit Wagen, Höchstgcwicht lOO Kilo, erste Stunde 80

jedc weitere „ 70 .,

„ », ^ ,, „

Ucber 100 Kilo ist vor Beginn der Arbeit nach Uebereinkunft zu regeln.
Jede überschrittene Stunde ist als ^/- Stuilde
„ „ O2 „ „ „ 1 ganze Stunde

zlk bezahlen.

Für die Nachbarorte ist für jede Stunde 20 Pfg. Zuschlag, mindestens
40 Pfg. zu berechnen.

III. Bemerkungen.

1. Verrichtungen, sür welche eine Gebübr iin Tarife nicht festgesetzt ist,
sind in der Regel nach der Zeit (Abschn. U) zu vergüten. Hält der Dienst-
mann in einein einzelnen Fnlle diese Vergiltung nicht für angemessen, so hat
er sofort bei Annabine des Auftrags dafür zu sorgen, daß ein ausdrücklichcs
llebereinkvniinen abgeschlossen tvird; andernfalls kann er nicht mehr als die
Gebübr nach der Zeit beanspruchen.

Hierbei wird der Vrnchteil einer Stnnde unter 30 Minuten für eine
balbe Stnnde, über 30 Minnten fiir eine ganze Stunde gerechnet.

2. Wird ein Dienstmann znr llebernabme einer Vestellung zu dem Be-
i'teller in deüen Walninng oder sonst ivol,in geholt, so ist hierfür eine Tare
von 10 Pfg. zn entrichten.

Cisolgt sodann eine Bestellnng nicht, so bat der Dienstinann weitere
10 Psg. an.gnS'rechen.

.3, Ans einen Anftrag, weicher nicht sogleich erteilt lvird (2), baben
die TienNnianner 5 BOnnien lang nnnugelilich zn warten, ebensolang ans
Nnckantwort. 22erden sie länger ansgebalten, so sind ibneu non 00 Stnnde
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