Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1909 — Heidelberg, 1910

Seite: 423
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III. Postkarten. Das Porto Letragt:

a.

b.
6.
ä.
6.

srankiert:

5 Pf.
10 „
10 „
20 „

25 ..

unfrankiert:

10 Pf.

für jede einfache Postkarte
für jede Postkarte mit Antwort.
für jede Weltpostkarte ....
für jede Weltpostkarte mit Antwort.
für jeden Antwortschein
IV. Drucksachen müsfen frankiert werden. — Gewichtsgrenze für Deutschland,
Oesterreich-Ungarnu. Luxemburg: 1 Kilogr. (nachden deutschen Schutzgebieten
2 Kilogramm. Porto von 1—2 Kilogramm 60 Pf.)

Porto bis 50 Gramm einschließlich.3 Pf.

„ über 50 Gramm bis 100 Gramm einschließlich . 5 „

„ überlOO „ „ 250 „ „ . 10 „

„ über 250 „ „ 500 „ „ . 20 „

„ über 500 „ „ 1 Kilogramm . . . 30 „

„ für je 50 Gramm nach den Ländern des Welt-

postvereius und des Aereins-Auslandes . . 5 „

bis zur Gewichtsgrenze von 2 Kilogramm.

V. Warenproben müffen frankiert werden. Gewichtsgrenze 350 Gramm.

Porto ohne Rücksicht auf Entfernung bis 250 Gramm 10 Pf., über 250 Gramm
20 Pf.

Porto für je 50 Gramm nach den Ländern des Weltpostvereins

und des Vereins-Auslandes .... 5 Pf., mindestens 10 Pf.

VI. Geschäftspapiere innerhalb Deutschlands bis 1 Kilogramm, nach den deut-
fchen Schutzgebieten bis 2 Kilogramm zulässtg,

Porto bis 250 Gramm 10
über 250—500 .. 20

Kilogr. 30

Pf.

VII

8.

über 500 Gramm bis 1
„ 1—2 Kilogramm ... 60 ,

(Geschäftspapiere sind nach Oesterreich-Ungarn nicht zulässig.)

Porto für je 50 Gramm nach den Ländern des Welt-

postvereins und des Vereins-Auslandes . 5 Pf., mindestens 20 Pf.
Für Einschreibsendungen (Briefe, Poftkarten, Drucksachen, Waren-
proben und Pakete ohne angegebenen Wert) ist außer dem betr. Porto eine
Einschreibegebühr von 20 P'fg. ohne Rücksicht auf Entfernnng und Gewicht
zu entrichten.

Für Beschaffnng eines Rückscheines weitere 20 Pf.
Postanweisungen sind nach Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Luxemburg
bis zn 800 Mark zulässig. Die vorausznbezahlende Gebühr beträgt:
a. nach Deutschland:

bis 5 Mark
über 5 bis 100 Mark .
„ 100 bis 200 Mark

10 Pf.
20 „
30 ..

über 200 bis 400 Mark
„ 400 „ 600 „

„ 600 .. 800 ..

40 Pf.
50 „
60 „

b. nach Oesterreich-Ungarn 10 Pf. für je 20 Mk., mindestens 20 Pf.
o. nach den meisten übrigen Ländern Lis 80 Mark 20 Pf. für je 40 Mk.

Formulare sind bei allen Postanstalten käuflich (ungestempelte je
10 Stück für 5 Pf.). Zu Postanweisungen nach dem Anslande kommt
ein besonderes Formular, welches mit lateinischen Vuchstaben und in der
Regel in der Währung des Bestimmungslandes auszufüllen ist, in An-
wendung.

0. Postauftragsbriefe müffen ftankiert werden. FüreinenPostauftragkommen
folgende Gebühren in Ansatz:

1) Porto für den Poftauftragsbrief mit . . . . . 30 Pf.

2) a. bei Postaufträgen zur Geld"inziehung die tarifmäßige

Postanweisungsgebühr für die Uebermittelung des ein-
gezogenen Geldbetrages;

b. bei Postaufträgen zur Akzepteinholung Porto für die

Rücksendung des angenommeneu Wechsels mit . . 30 Pf.

DasPorto unter 1. istvom Auftraggeber voraus znbezahlen. DiePostanweisungs-
gebühr (2 a) wird von dem eingezogenen Geldbetrage in Abzug gebracht. Der Porto-
betrag unter 2 b wird dem Anftraggeber beiUebersendung des angenommenen Wechsels
angerechnet.
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