Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1914 — Heidelberg, 1914

Seite: XXIV
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LLIV

Im SLadLgarten.

(An der Gartenmauer hinter dcm Wirt-
schaftsgebäude):

Dem Andenken

des Stadt-Direcrors Frhr. vonFischer
dcr sinnig und beharrlich
während kürzer Wirksnmkeit
dem Enrstehen dieser freundlichen Anlage
die tbätigste Thcilnabme widmete.

' ^WEOOXXXI.

Sophienftraße Nr. 13.

N. Friedreich
Ehrenbürger der (^tadt,
baute sich dieses Haus 1877—79
und starb daselbst am 6. Juli 1882.

Im Neptungarten.
(Grauitftein)

Zum dankbareu Andenken
an

Gartendirekwr
Joh. Metzger.

Er wirkte unermüdlich,
sinnig und ersolgreich
für die Veroollkommnung
Unseres Landbaus
und

für die Verschönerung
der Umgebungcn
Unserer Siadt.

1851.

Rohrbacher Straße Nr. 57.

Zur Erinneriinq nn die Hcidelberger Maler
Ernst Krics 1801-1833
Bernh. Fries 1820—1879.

Neuenheimer Landftraße Nr. 33,
Hier wohnte

Heinrich oon Treitschke
1872—1874.

Nm Schlößchen in Handschuhsheim.
Jn diesem Hanse wurde der Maler
Karl Rottmann
Sohn des Zeichenmeiftcr
Friedrich R ottmann
am II. Januar 1798 geboren.

An der Neuen Schloßftraßc»

Dem Andenken des Freundes und Wohl-
thäters der Stadt Heidelberg
Dr. mcd. H e r m ann Kleinschmidt
geb. in Heidelberg 1816, gest. dasclbst 1869,
welcher durch letzten Willen fein ganzes
Vermogcn zur Verbesserung und Verschö-
nerung seiner Vaterstadt schcnkte, worauf
dasselbe in den Iahren 1873—1875 durch
Beschluß des Stadtraths zur Herstellung
dieseS Schloßweges verwendet wurdc,
widmet diese Tasel die dankbare Bürger-
schaft 1876.

Auf dcm Schloß.

(Am gMernen Laalbau.)

Dem Audenken an
Karl Gras vou Graimberg
geb. zu Schloß Paar in Frankreich 1774
gest. zn Heidelberg 1861
widmet dicsen Dcnkstein in dankbarer An-
erkermung der Verdienste, die er sich um
diese Nuinen als Küustler durch seine bild-
lichen Darstellnugen und ats säsiitzender
Frennd erworben hat,
die Sladtgemeinde Heidelberg.

Auf dem Schloß.

(Jm Stückgarten.)

An diesem Ortc weilte Goerhe mir Vorlicbe, sinuend und dichtend in den

Herbsttagen 1814 und 1815.

„Auf der Terrasse hochgewölbten Bogen > O schließt euch mm, ihr muden Augenlider,
War eine Zeit sein Kommeu uud scin Gehn; E Jm Dammerlicht der ferueu schönen Zeit
Die Chiffer. von der lieben Hand gezogcn, > Umtönen mich dcs Freunbes hohe Lieder,
Jch fand sie nichr, sie ist nicht mebr^zu s'ehn. Zur Gegenwart wird die Vergangeuheir."

Marianne Willemer (Sulcika) aus ihrem hier enrstandencn Gediäst v. 28. Aug. 1824.

Zur Erinnerung an den 150. Geburtstag Goethes, den 28. August 1899
und die aus Anlaß desselben in GegenwartffJhrer Königlichen Hoheit deS Groß-
herzogs Friedrich und der Großherzogin Luise von Baden staltgesundcne stadtischü
Goethe-Feier und die vou Kuno Fischcr gebaltene Festrede
am 29. Oktober 1899.
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