Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1915 — Heidelberg, 1915

Seite: XXVIII
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/AdressbuchHD1915/0036
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
XXVIII

1557—1559.

1591.

1592.

1601—1606.

1612.

1616—1629.

16. Sept. 1622.
15. Febr. 1623.
15.Mai 1633.

3. Dezbr. 1634.

18. April 1659.

1662.

1664.

24.Oktbr. 1688.
2. März 1689.

22. Mai 1693.

1701.

Juli—Dez.1702.

1702.

1703.

1705.

1709.

1709.

1712.

1714.

1715—17.

4. Sept. 1719.

12. April 1720.

19. April 1720.

1730.
Vugust 1735.
1750.

1750.

1751.

1751.

24. Juni 1764.

2. Oktbr. 1775.
27. Febr. 1784.
1786—1788.
1795.
1799

16. Oktbr. 1799.

13. Mai 1803.

27. Jum 1803.
21. Nov. 1808.

Erbauung, aber nicht Vollendung des Otto-Heinrich-Baues auf
dem Schloß durch Kurfürst Otto Heinrich.

Erbauung des ersten Großen Fllsses unter Kurfürst Johann Kasimir.
Erbauung des heutigen Gasthofes „Zum Ritter St. Georg" durch
den Hugenotten 6barl68 Lslior.

Erbaüung des Friedrichsbaues unter Kurfürst Friedrich IV.
Vollendung des Engiischen Baues unter Kurfürst Friedrich V.
Anlegung des Schloßgartens, insbesondere der großen Schloß-
terrasse, ourch Lalomon äs 6nn3 unter Kurfürst Friedrich V.
Erstürmung der Stadt durch die baycrlschen Truppen unter Tilly.
Wegführung der Universitäts-Bibliothek nach Rom.

Einnahme d. Stadt durch d. schwed. Truppen unter Oberst Abel Moda.
Einnahme der Stadt durch die kaiserl. Truppen unter Graf Gallas.
Grundsteinlegung zur Providenzkirche unter Kurfürst Karl Ludwig.
Erster lutherischer Gottesdimst in der Providenzkirche.

Erbauung des zweiten Großen Fasses unter Kursürst Karl Ludwig.
Uebergabe der Siadt an die Franzosen unter Marschall vura.8.
Zerstörung des Schlosses, der Neckarbrücke und eines Teiles der Stadt
durch die Franzosen unter Nslue.

Zerstörung der ganzen Stadt und des Schlosses ducch die Franzosen.
Grundsteinlegung zu dem jetzigen Rathaus unter Kurf. Joh. Wilhelm.
Aufenthalt der Römischen Königin, späteren Kaiserin, Wilhelmine
Amalie, während ihr Gemahl Joseph I. Landau belagerte.

Anlage des Judenkirchhofes im Klingenteich.

Grundsteinlegung zu dem Jesuiten - Kollegium (jetzt Dekanei und
Ober-Realschule) unter Kurfürst Johann Wilhelm.

Errichtung einer Scheidemauer in der Heiliggeistkirche zwischen
Chor und Schiff unter Kurfürst Johann Wilhelm.
Wiederherstellung der Neckarbrücke unter Kurfürst Johann Wilhelm.
Grundsteinlegung zu der Jesuitenkirche unter Kurf. Johann Wilhelm.
Grundsteinleg. z. d. neuen Universit.-Gebäude unter Kurf.Joh. Wilhelm.
Erbauung des Bürgerspitales (jetzt Frauen-Armenhauses) und der St.
Anna Kapelle unter Kursürst Johann Wilhelm.

Erbauung der alten Universitäts-Vibliothek als katholisches Gym-
nasium unter Kurfürst Johann Wilhelm.

Kurf. Karl Philipp nimmt den Reformierten das Schiff der Heilig-
geistkirche gewaltsam weg. Abbruch der Scheidemauer.

Verlegung der Residenz von Heidelberg nach Mannheim durch Kur-
fürst Karl Philipp.

Nach Wiederaufrichtung der Scheidemauer Besitznahme des Schiffes
der Heiliggeistkirche durch die Reformierten.

Erbauung desKarlschenKoiwikts (jetztBreitwieser) amKlingenthor.
Hauptquartier des Prinzen Eugen in Heidelberg.

Vollendung des Baues der Jesuitenkirche unter Kurf. Karl Theodor.
Erbauung des neuen Fesniten-Kollegiums (Kaserne),

Erbauung des Mannheimer Thores (am Westende der Hauptstraße)
unter Kursürst Karl Theodor.

Erbauung des heutigen Großen Jasses unter Kurfürst Karl Theodor.
Einäscherung drr Renaissancepaläste des Schlosses durch einen
Blitzstrahl.

Grundsteinlegung zum Karlsthor durch Kurfürst Karl Theodor.
Zerstörung der hölzernen Neckarbrücke durch einen Eisgang.

Erbauung der heutigen steinernen Neckarbrücke.

Einführung der ersten Straßenbeleuchmng in der Stadt.

8. Mlirz bis 18. Mai, u. 25. Aug.bis 13. Septbr. Französische Besatzung.
Sturm der Franzosen auf die von den Oesterreichern verteidigtc
Neckarbrücke.

Karl Friedrich erläßt das Organisationsedikt über die wissenschaft-
lichen Lehranstalten.

Wiederherstellung d. Universilät durch Reskript d. Kurs. Karl Friedrich.
Einzug des Markgrafen Karl Friedrich von Baden in Heidelberg.

Das Gymnasium wird aus dem früheren reformierten und dem katho-
lischen Gymnasium neugebildet.
loading ...