Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1915 — Heidelberg, 1915

Seite: 561
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der

gesehlichen, Ierordnungs-, Wezirks- und
Hrtspskizeikichen Morschristen,

welche von allgemeiner Wichtigkeit sind.

Das polixeiliche Weldvwrsen in der StadL Neidelberg.

Trtspolizeiliche Vorschrift vom 7. Oktober 1904 auf Grund des Z 49 P.-St.-G.-B.
und der Lerordnung Großd. MinisterimnS des Jnnern vom 8. Mai 1883 und
n). Dezember 1891 unter Anfbebuttg der ortspolizeilichen Vorschrift voru
99. Iuli 1884 nud des § 2 der ortspolizerlichen^ Vorschrift vour 18. März 1889,
betr. das Vermieten von Schlafstellen.

8 1-

Meldepflicht* **).

Jcder Ein-, Um- odcr Auszug rn odcr aus eincr hicsigeir Wohnung muh
Innnen drci Tagcn genrcldct wcrdcn.

Vorübcrgehcnde Bcsuchc von auswärtigcur Vcrwandtcn odcr Bclannrcn
sind meldefrci.

8 2.

MeldepflichLige Personen.

Verpflichtct zu dcn in 1 vorgcschricbcncn Mcldungcn sind jcweils dic-
x'nigcn, wclche die cin- oder auszichende Pcrson als Mieter, Afterprieter,
Ticnstbote, Gcsellc, Gchilfc, Lcbrliug odcr in sonstigcr Eigcnswaft in dic
Wohnung ansnchmcn, odcr ausgcnommcn hattcn. Dic Mcldung hat sich auf
die Ehcfrau des zu Meldenden und scinc Kiirder jedcn Alters zu crstrcckcn.

*) Gine sammlmrg sämllicher OrtS - u. Bezirkspolizeilicben Vor-
s ck rrften sür die Dtadt und den Bezirk Hcrdelberg, nebst einem Nnhang, enr-
haltend eine Reihe werterer Vorscbrisren und Grundsatze, im amtlichen Auf-
trag von "

Z. Hö

^on Großh.PolizeikommissärNtitsch heranSgegeben, ist im Verlage von
o r n i n g in Heidelberg erschienen. Preis: geh. Mk. 4.50, ged. Mk. 5.80,

Stadtgemeinde Heidelberg gcltenden

Erne Zusammenstellung der für die

ortsstatutarischen Bestimmungen, im Auftrage des Stadrrares neu
dearbeitet von Wilbel m Veith, ist zum Preis von 3 Mark von der
Registratnr des Stadtrats zu beziehen.

*0 Bei der patt?eMchen WridesteUr Kienenstralir 8 stnd sii'-ntiiäic tedigen nnd voriieirateirn
Persourn nedst Kindcr, wetche dabier Wohnune, und Schlasftelle nehmen, oder hter ein- und

-usziehen, an- nnd alnmneiden. Die Stndiereü' eu, gieichvisl, vb fie bei der hiestgen Univer-
sftät eingeschrieben find oder nicht, sowis die Zögiinge hiestger Lehr- und Erziebungsanstallen,
sind von dieser Verpftrchtttng nicht ausgenoninücu. Zugleich wird aus den hier virifach oer-
breitrle,, Krrtnm anfWerksam gemackt/ais ob es genüge, wenn die Dienstboien, Gewerbs-
Sehilfen und Sehrlinge, rvelche bet den Tiensthsrrschaftsn/Nrbeiigebern und Lebrherren zugleich
auch Wohnung bezw. Schlafstellen habsn, bei der AUgeWernrn Mrtskrankenimsse an- und
lftllinneidet werden. Liese Psrsonen stnd doppeit an- ünd abzumelden, sowohl bei der poli-
Nilrchrn Mridrstelie als auch bei den betreffcnden Krankeuknffen. Bei Sinzügen stnd biaue
und Lei Auszügon grüne Formulare zu verwenden. Unberührt bleiben die Bestimmungen über
oie Meldungen zur Kranken- und Jnvalidenverftcherung.

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