Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1915 — Heidelberg, 1915

Seite: 612
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Tarif für Anto-TaxameLer.

660 Meter 80 Psg.

weitere

330 Meter 20 Pfg.

1—4 Personerr

am Tage mncrhalb der Stadt

mit den Grenzpunkten:
Hausacker, Ziegelhäuserldstr. 63
Blumenchalstraße, Furchgasse,
Schlachthaus,Kriegskuroe,chckng-
straße, Alleestraße, Neue Schloß-
straße 26 u. Kliugenteich bis zum

460 Meter 80 Pfg.
weitere

230 Meter 20 Pfg.

1—4 Personen
bei Hiu- und Rück-
fahrt am Tage
nach außerhalb
und ins Gebirge.

360 Mcter 80 Pfg.
weitere

180 Meter 20 Pfg.
1—4 Persouen
Nachttaxe.
Außerdem für sämt-
liche eiufache Fahiien
nach nußerhalb und
ins Gebirge.

Eingang des alt. isr.Friedhofes.

Wartezeit: 4 Minuten 20 Pfg.

Zuschläge (nur zahlbar, wenn am Apparat registriert!) zahlt man für
die einfache Fahrt zu Taxe 3 nach folgenden Punkten:

Schlotz und Schlotzhotel

Mark 1.—

Molkenknr

.. 4.—

Blockhaus

4.—

Kohlhof

2_

Königstuhl

I 4'.-

Michaelsturm, Heiligenberg

„ 5.—

Für Gepäckstücke, die nicht im Jnnern des Wagens untergebracht wer-
den können, ist ein Zufchlag von 50 Pfennig zu entrichten.

Drofchkenordnung und Droschkentarif für die Stadt Heidelberg.

Droschken-Ordnung.

Ortspolizeiliche Vorschrist vom 16. Februar 1892 auf Grund des ß l 34a P.-St.-G.-B.
mit Abänderungen uud Zufätzeu in derzeit gültiger Fassung.

Z 1. Die Aufstellung und Jnbetrie'bsetzuwg von Droschken zu Jeder«
manns Gebrauch an öffentlichen Orten in hresiger Stadt ist nur solchen
Personen geftattet, welche den beabsichtigten Gewerbebetrieb beim Bezirks-
amt angemeldet und von diesem die erforüerlic^. ZuIassungZurkunde erhalteu
haben.

Das Bezirksamt ist berechtigt, die Zulassung weiterer Droschken von
dem Nachweis eines Wedürsnisses des Publikums abhängig gu machen.

Die Zulassungsnrkunde, in welche die Zahl der nach vorheriger Prü-
fung zum Betrieb zugelassenen Droschken, fowie Lie ihnen zugeteilten Num-
mern eingetragen werden, ist allen denfenigen zu -versagen, bezw. wieder zu
entziehen, in deren Verhalten und persönlichen Verhältnissen begründetc
Besorgnis zu finden ist, datz sie diesen Gewerbebetrieb zur Gefährdung der
öffentlichen Sicherheit und Ordnung mitzbrauchen werden.

Für Ergänzung, bezw. Berichtigung der Zulassungsurkunde bei esntre-
tenden Veränderungen hat der Betricbsunternehmer binnen drei Tagen
Sorge zu tragen.

Vim den Droschkenbesitzern.

§ 2. Jeder Droschkenbesitzer ist verpflichtet, die in der Zulassungs-
urkunde verzeichneten Droschken täglich nach einem vom Bezirksamt (Poli-
zeikommissär) anfzustellenden Turnns in tadellosem Zustande auf dcn gemaß
Z 12 bestimmten Halteplätzen zum Gebrauche des Publikums bercit Zu hai-
ten, und zwar in den Monaten Oktober bis einschlietzlich April von morgem'
8 Uhr bis abends 6 Uhr, in den übrigen Monaten von morgens 7 Uhr b:s
abends 8 Uhr.
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