Adreßbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Neuenheim, Schlierbach und Handschuhsheim sowie dem angrenzenden Teile der Gemeinde Rohrbach für das Jahr 1917 — Heidelberg, 1917

Seite: 472
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0. Briefsendungen iiMOrts -u. Landbestellbezirke nach dem Stadtbezirk
Heidelberg, einschl. Neuenheim, Handschuhshcim, ehem. Neuenheim College,
Landhäuser längs des Neckars einschließl. Haarlaß, Schloßruine, Schloß-
hotel, Hotel Bellevue, Molkenkur, Wohnhäuser im Klingenteich, Speierers-
hof, Königstrchl, Sternwarte, Kohlhof nnd Friedhofgärtnerei, sowie im
Nachbarortsverkehr, welcher umfaßt: Heidelberg-Schlierbach (Wdlfs-
brunuen) und Ziegelhausen (Bärenbach, Petersthal, Stift Neuburg, Stifts-
mühle): ^ frankiert unfrankiert

1. Porto für Briefe bis 250 Granlm . . . Pf., 15 Pf.

2. „ „ alle anderen Sendungen siehe unter ^ 711—VII, 8—6.

lk. Bestellgebühren fiir den Stadtbezirk Heidelberg einschl. Neuenheiin:

a. fttr eine Postanweisung .......... 5 Pß

d. „ eine Zahlungsanweisung bis zu 1500 Mk. .... 5 „

„ „ „ über 1500—10000 Mk. . . 10 „

e. „ einen Geldbrief bis zu 1500 Mk........ 5 „

„ „ „ über 1500—3000 Mk.10 „

„ „ „ ,, 3000 Mk.20 „

ä. „ ein Paket ohne Wertangabe bis ciuschl. 5 Kilogramm . . 10 „

„ „ „ „ „ übcr 5 .Kilogramm . . . 15 „

Gehören 2 oder 3 Pakete zu einer Begleitadrefse, so wird für das schwerste
Paket die postordrinngemiäßige Gebiihr, fnr jedcs weitere Paket aber nnr
eine Gebühr von 5 Pf. erhoben.

für Pakete mit Wertangabe werdeu die Ausätze unter o. und k., oder
wenn der Ansatz unter ck. höher ist, dieser berechnet.

I-. Eilbestellungen: Aufschlag für Briefe, Postanweisungen, Geldbriese, Ab-
lieferungsscheine und Postpaketadressen 25 Ps., nach Orten im Landbe-
stellbezirke 60 Pf, für je 1 Paket 40 Pf., Landbestellbezirk 90 Pf.

Zur Nachtzeit (10 N. bis 6 V.) kommt die Eilbestellung nur dann zur
Ausführung, wenn dies auf der Sendung vom Absender durch einen Ver-
merk besonders verlangt wird.

Während der Kriegsdauer bestehen für die Annahme und Beförderung von Sen-
dungen nach dem Ausland weitgehende Beschränkungen. Näheres ist aus den amt-
lichen Bekanntmachungen in den Schaltervorräumen der Postanstalten sowie an den
Schaltern zu eifahren.

Feldpostsendungen. Gewöhnliche Briefe bis 50 Gramm sowie Post-
karten portofrei, über 50 Gramm bis 250Gramm 10Pf., über 250 Gr. bis 500 Gr.
20 Pf. Die Postanstalten dürsen über die Ueberschreitung der Gewichtsgrenze vou
250 Gramm und 500 Gramm bis zu 10 v. H. des Höchstgewichts hinwegsehen.
Postanweisungen (Höchstbctrag 100 Mk.) 10 Pf.

Geldbriefebis 50Gramm und bis 150Mk. Wertangabe portofrei, über50Gr.
bis 250Gramm und bis 30 »Mk.Wertangabe 20Pf., über 50Gramm bis 250Gramm
und mit über 300 bis !500Mk.Wertangabe 40Pf.(nur zur tatsächlichen Geldübermit-
telung).

Gewöhnliche Pakete uach dem Felde bis zum Höchstgewicht von 10 Kilogr.,
Porto 5 Pf. sür das Kilogramm, Mindestporto jedoch 25 Pf. Größere Güter im Gc-
wicht von über 10 Kilogramm bis 50Kilogramm sind bei den Eisenbahn-Eilgiit- nnd
Güterabfertigungen aufzuliefern, die sie zu den üblichen bei der Aufgabe nebst 25 Pf.
Rollgeld zu entrichtenden Frachtsätzen nach den zustündigen Militär-Paketdepots bc-
fördern.

Kaisrrlichks Trlrgraplirnamt.

Rohrbacher Straße 3.

Vorstcher: Telegraphendirektor Geisfinger
Ober-Telegraphensekretäre: Busch (kaiserl.

Rechnuugsrat), Kästel
Telegraphensekretäre: Groß, Kirschbaum,
Kraus, Kumm, Mohr, Nagel, Reimold,
Rusfler, Statsmann, Streitenberg

Ober-Telegraphenassistenten: Helm,Schnei-
der, Volk, Wolf

Telegraphenasfistenten: Adam, Batt, Bauer,
Berger, Brand. Haberkern, Kussel, Mar-
tin, Pfisterer, Schwarz, Wackershauser,
Welte
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