Stadtbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Handschuhsheim, Kirchheim, Wieblingen, Rohrbach und den zur Stadt gehörenden Siedlungen für das Jahr 1928 — Heidelberg, 1928

Seite: Bruecken021
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Feste Vrücken im Heidelberger Stadtgebiet

21

Die Iuden be-
treffend.

nebst dem lstro. 2-1. gemeldet. und absonderiich zn entrichten seyendein

?erlonai-Bruckengeld bezaifft werden.

ksingegen von denen sich dabey befindenden Lhriflen, nur das ge-
wöhnliche Brucken-Geld, mit dem Unterscheid eines unbefreyeten Inn-
oder Ausländischen wie ldsro. t. und 2. gezahlt werden solle.

I>iot3. Diejenige Iuden welche die Viehe-Märck in der Nähe besucben,
zahlen nebst dem dlro. 2-s. bemeldten?6rIonaI-Brucken-Geld, die
Gebiihr non jedem mit sich führ-'«>>-"r stuck viehe Vick. I^ro. tg,
20, und 22. ohne Unterschied ob er ein ihe'i'delberger Inn-

oder Ansländer sey.

Kr.

k>>.

Zweyter Theil/

Befre^te persohnen des Neckar-Brücken-Gelds.

t. Gnädigste kserrschafft nebst gesammten k^offftaat und Luite.

2. Alle zum kjoffstaat gehörige kserren Dliuiltri, (7uvuIIier8 und Onm68 zu Fnß, Rcitcnde
odcr Fahrende.

z. Alle von Thurfürstl. Pfältzischen Olcolteri>8 nnd ^^"'poribu^ Uopornlircnde Näthe ge-
hcimer und anderer Lanzley und lstesige Stadt-Nathsverwandte, Stattschrciber und sro^iltrotor sowohl
sür deren persohn als etwa über Neckar zur Bauß-Nothdurft bringen lasscnde eigene Vrelcemien nnd
sonft crkanffende dioturulien, sambt ihreii Lhegatten, Rinder »nd Oomeltiriuen dergestalten, daß jcdoch
soviel die ansscr kundbahrer chivrüe paßircnde Dienflbotten betrifft, dieselbe wegen Gebrauchn ig dcr
Lrücken, ein von ihren Driiieipuicn eigenhändig unterschricbencn Schein, denen Brückengelds-Lrhederen
ausznweiscn hätten.

Imgleichen dic ^uhrleute, welche vor obgemeldte gcsreyte sdersohncn Voulumptidilis von jen.
seit Neckars über die Bruck in die Stadt herein sührcn; ein dergleichen von dem Ligcnthüincr eigcn-
händig uiiterschriebenen Schein bey hin- und her passtrung der Bruckcn vorweisen, srey verblcibcn.
Mann aber ein odcr andere gefreytc jdersohnen zur trujnpios oder lstmdluiig, U?ein, Frucht oder andcre
dlnturulien ohne Ausnahm übcr die Brucken sühren Iiessen, das reFuIirte Bruckengcld entrichtct
werdcn sollc.

-s. Allc Universitäts-Bcrwandte nnd Studenten, so zu Fnfl, reitend als sahrend, ohne Untcr-
schcid, ob sic von imi- odcr ausländischen jdosten oder Uautercr gesührct wcrden.

5. Lin jeder dalstesiger Stadt-iuoorporirter Burger und sonstiger Linwohncr (die Bcysassen
sowohl in der Stadt als aus dem Schloßberg wie I^ro. 2. gesagt, ansgciiominen) so wie die Udciber,
Uinder und lhanßgesind, anf die von ihrer Uerschafft vorznzeigcndc Ij.e^itimutioi'l, in dcr Naas wie
lub Vro. 2. bemerkct, seynd vor ihre sdorsohnen, wann sie die Bruck, Gewerb oder Nahrnngs halber
in dencn lverktägen z» Fuß hin odcr hcr paßiren, ftey, welche chreyheit auch dcnen übrigcn Ligcn-
thümern dn Weinbergen, imgleichcn dcnen Arbeitsleuteir Taglöhncr, nnd Gesind so der Arbeit halber
die Bruck zu gebranchen haben, für ihre sdeisohn, weniger nicht denen armcii Lcnten, so Lceß tholtz
berüber tragen, angcdeyhen solle.

Ueiien oder fahren dicselbe abcr ansser dencn Sonn- nnd st'eyertägcn, st'ynd sie gehal^n daß
d/ro. 5. >md 6. bemerkte Brnckengeld von jedem Pferd 2. Arentzer zn entiichtcu.

6. paßiren allc bescheinigte chrohiisnhren so hcrüber als lstnüber srey, nnd wären von denen
Briickenzöllcren anch diese in das lu>> Xi o. Z2. ckomkinckirte, besonders zn führende Negister einzutrageii.

7. Alle
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