Stadtbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Handschuhsheim, Kirchheim, Wieblingen, Rohrbach und den zur Stadt gehörenden Siedlungen für das Jahr 1928 — Heidelberg, 1928

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Feste vrücken im ^eidelberger Stadtgebiet


Längswand der Nordseite wurde ein 22 Me-
tcr langes Stück unter den Vrückcnbögeu
durch eincn Taucher unter lvasser in lääbe
dcr Ziußsahle abgebrannt.

Vie Krbeiten wurden auf Rcchnung der
keichrwasserstraßenverwaltung durch die Nek--
karbaudirektion Stuttgart ausgefübrt. Vie
vaulcitung batte das Neckarbauamt kseidel-
berq. vie Nussuvru,,^ b.r Krbeüen war der
„vauunternebmung für die Staustuse heidel-
bergch bestcbend aus dcn Zirmen: G. Lar-
esel 6.-G. und lvayß L ^reptag A.-G. über-
tragen. Ocr klusbub wurde in 2 Schichten
oan 5—22 Ubr betricben. Vie Zabl dcr an
der vaustclle bcschäftigten Krbeitcr betrug
im liochstfalle 16b, im Ourchschnitt 130 Mann.

vie Baukosten betrugen 118 000 vlk. ksier-
von entfallcn 32 000 klkk. auf den Kbbruch
dcr alten pfeilerummantelungen.

Genaue vaten des Vaucs:

23. 3. 1927

15. 7. 1927
21. 7 1927
25. 7. 1927

12. 8. 1927

16. 8. 1927
25.-29. 8. 1927

16. 9. 1927
19. 28. 9. 1927

6. 10. 1927
10. 10. 1927
13.10. 1927
19. 10. 1927

23. 10. 1927

24. 10. 1927

vcginn der Nammarkeiten.
Spundwand geschlossen.
Laugruke leergepumpt.
veginn des klbbruchs der
alten Pseilerummantclun-
gen.

vcginn der Vetonicrung
der neucn Lisenbetonringc.
Veginn der Hörderung des
Kushubs.

Untcrbrechimg wegen Uber-
flutung.

Uing um 4. pfciler ge-

schlossen.

Untcrbrechung wegen Uber-
flumng.

Veginn des vetoniercns der
vodcnplatte.

Uing um 3. pfeiler ge-

schlossen.

IZetonicren d. Sohlcnplatte
becndet.

Uing um 5. pfeilcr be-

endet.

wasserbaltung cingesteilt.
veginn des Uusziehens der
Spundwand.

9.—15.11. 1927 ksochwasser.

19. 11. 1927 Kückbau der Spundwand
beendet.

Uaum ist dieser Eingriff überwunden, als
sich ein neucr in Uussicht stellt. vic im Öu-
sammenbang mit dcr Ncckarkanalisation am
Uarlslor erfolgcnde Nufschüttung eincr Ufcr-
s^-asze, dercn beutigcs (Zan. 1928) vautcr-
rain jcnseits des Uarlstors die kjöbe des kjau-
ses Schlierbacher Landstr. 126 sLcbensmittcl-
handlung F. vewald) crreicht bat, baben die
Fejtstellung der Straszenbauflucht zwischcn
Nartstor und Uarl-Theodor-Vrücke zur Trwä-
gung gcstcllt. Oamit ist auch die „Ulte
Lrücke" wicder in lUitleidenschaft gczogen.
,,Vie neuc Uferstrasze wird untcr dcn landsei-
tigen Vrückenöffnungen durchgefübrt", hcißt
cs irgcndwo in den maßgcbendcn klkicii. Ls
liegcn beule 2 Lntwürfc vor. vie besteben-
dcn Niaszc, sowie die Niaße dcr bcidcn Ub-
änderunas-vorschläge laulen:

Nbmessungcn an den zwci Landbögen slinks-
seitig) der Uarl-Tbcodor-Vrückc:

I. Landbogen:

Vogenüffnung 8,0 lNcter
Schcitelböbe 3,60 Melcr
Scheitelstärke 80 Zentimeter (ist auch das

Niaf; für den ganzcn Gcwöibebogcii)
klberinaucrung 2.0 lNcter
lZodcnböbc 106,30 llieter ü. X. X.

II. Landbogen:
lZogenöffiiung 11,70 lNerer
Scheitelböbe 4.0 Meter
Scheitelstärkc 80 Zentimcter (is; auch das

lUas; für den ganzen Gcwölbebogen)
Ubcrmauerung 2,80 Meter.
lZodenböbe 106,50 Meter ü. X. X.

Ungaben für dic vurchsübrung der Neckar-
strafzc unter dcm 2. linksseitigcn Landbogen
der Uarl-Tbcodor-lZrücke:

1. Lniwurf nach vorschlägen des vcrcins
„Nlt-Veidelberg":
a) lZogenöfsnung l l.70 'Nctcr
Säieitclbübc 4,50 Mcter
Scheitelftärke 80 Zentimeter (auch für
deu gauzen Gewölbebogcn dcibeba!-
ten)

Ubermauerung 1.40 Meter
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