Stadtbuch der Stadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Handschuhsheim, Kirchheim, Wieblingen, Rohrbach und den zur Stadt gehörenden Siedlungen für das Jahr 1929 — Heidelberg, 1929

Seite: XXXII
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1690—1716 Joüann Wtlkelm, geb. 1658.

Verlegt den Hof nach Düsseldorf.

Abermaliger Etnbruch der Franzosen 1693.

1698 kehrt er zurück. Unter thm erhebt stch das neue Heidelberg samt Rathaus,
Jesuitenkirche, Hospital St. Anna und Universttät, dte nach thm »vonms
^ilbelmiono^ keistt. Seine großen Residenzpläne in der Ebene bleiben
unausgeführt. Religionskämpfe und Auswanderungen nach Amerika in
Folge der Kriegszeiten.

Gemahlin: 1) Marta Anna von Oesterreich, Schwester des Kaisers Leopolds I-,
2) Anna Josepha, Lochter des Großherzogs von Florenz.

'"16—1742 Karl Philipp, geb. 1661.

Errtchtet die Marienstatue auf dem Kornmarkt 1718, weiterer Ausbau der Stadt,
die Pläne fllr den Wiederaufbau des alten Schlosses, der großen Zu-
fahrtsstraße dazu und für den Bau des Dikafterialgebäudes für die
Ministerten müssen wegen dem Fortzug unterbleiben.

Verlegt 1720 den Hof nach Mannhetm.

^ Gemahltn: 1) Eharlotte von Radziwtl, Witwe des Markgrafen von Brandenburg,

2) Theresia Katharina Lubomirska von Polen,

3) Maria Violenta Theresia, Gräsin von Thurn und Taxis.

1742—1799 Karl Theodor, geb. 1724.

1764 Blitzschlag ins Schloß.

1775/81 Karl-Theodor(Karls-)Tor.

1786/8» „Alte Brücke" (Karl-Theodor-Brücke). Gründung zahlreicher Jndustrien
(Savonneriefabrik, Krappfabrik, Seidenfabrik usw.).

Nach der 1777 erfolgten Wtederveretnigung von Psalz gnd Bayern regiert er
tn München.

Gemahlin: 1) Maria Eltsabetha Augusia von Sulzbach,

2) Maria Leopoldine von Oesterreich.

Mit ihm erlischt die Linie Pfalz-Sulzbach.

1799—1803 Max(imilian)JosefvonPfalz-Btrkenfeld-Zwetbrücken, geb. 1756.

7 1825 als König von Bayern.

Gemahltn: 1) Maria Wilhelmina Auguste von Hessen-Darmstadt,

2) Frederike Wilhelmine Karoltne von Baden.

1803 gtng die rechtsrheinjsche Pfalz mit Heidelberg und Mannheim an Baden über.
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