Stadt=Adreßbuch der Kreishauptstadt Heidelberg nebst den Stadtteilen Handschuhsheim, Kirchheim, Wieblingen, Rohrbach und den zur Stadt gehörenden Siedlungen für das Jahr 1933 — Heidelberg, 1933

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Hauptstraße Nr. 84.

Jn diesem Hause
ttwhnte von 1856—1868
Henriette Feuerbach
die treusorgende Mutter
Anselm Feuerbachs.

Hauptstraße Nr. 78.

Jn diesem Hause wohnte
Robert von Mohl,

Lehrer der Staatswissenschaften an drr
Heidelberger Hochschule
in dcn Jahren 1847—1861.

Märzgaffe Nr. 18.

C. A. v. Vangerow
1840—1870.

Hauptstraße Nr. 52.

Jn diesem Hausr hat
Kirchhoff1859

seine mit Bunsen begründete Spektralana-
lyse auf Sonnr u»o Gestirne gewandt und
damit die Chemie des Weltalls erschlossen.

Hauptstraße Nr. 4.

Hier wohnte, lchrte und forschte
der Chemtker August KSkulä
1856—1858

als er die Valenzlehre schuf.

Plöck Nr. 65.

Jn diesem Hause wohnte
David Friedrich Strauß
von 1854 bis 1860.

Plöck Nr. 55
am Chemischen Justitut.

Jn diesem Hause wohnte der Chemiker
R. W. Bunsen von 1855—18Ä.

Leopoldstr-Hr (An zwei Stellen).
Stadtmauer.

Erbaut 1601—1620
zerstört 1689—1693.

Sophienstraße Nr. 12.

N. Friedreich
Ehrenbürger der Stadt,
baute sich dieses Haus 1877—79
und starb daselbst am 6. Juli 1882.

Jm Seegarten.
(Granitstein)

Zum dankbaren Andenken
an

Gartendirektor
Joh. Metzger.

Er wirkte unermüdlich,
sinnig und erfolgreich
für die Vervollkommnung
Unseres LandbauS
und

für die Verschönerung
der Umgebungen
Unserer Stadt.

1851.

Rohrbacher Straße Nr. 57.

Zur Erinnerung an die Heidelberger Maler
Ernst Fries 1801—1833
Bernh.Fries 1820-1879.

Neuenheimer Laudstraße Nr. 32.
Hier wohnte

Heinrich von Treitschke
1872—1874.

Neuenheimer Laudstraße Nr. 32.

Philipp Wolfrum
1891—1919.

Bergstraße Nr. 3V.

DiefeS Haus baute sich 1873
Hermann Köchly
o. Prof. der uass. Philologie
in Heidelberg 1864—1876
Reformator der Bad. Gymnasten
Mitglied des 1. Deutsch. Reichstags.

Leopoldftraße Nr. 41.

Hier wohnte
Richard Rothe

von 1861 bis zu seinem Tode 1867.

Leopoldstraße Nr. 5.

Georg Gottfried Gervinus
bewohnte dieses Haus in den Jahren
1860—1871.

Im Stadtgarten.

(An der Gartenmauer hinter oem Wirt-
Dem ^ndcnken

des Stadt-Directors Frhr. vonFischer
der sinnig und beharrlich
während kurzer Wirksamkeit
dem Entstehen dieser freundlichen Anlage
die thätigste Theilnahme widmete.
NV000XXX1.

Am Schlößcheu in Handschuhsheim.

Jn diesem Hause wurde der Maler
Karl Rottmann
Sohn des Zeichenmeister
Friedrich Rottmann
am 11. Januar 1798 geboren.

A« der Neuen Schloßstraße.

Dem Andenkcn des Freundes und Wohl-
thäters der Stadt Heidelberg
Dr. mcd. Hermann Kleinschmidt
geb. in Heidelberg 1816, gest. daselbst 1869,
welcher durch letzten Wlllen sein ganzes
Vermögen zur Verbesserung und Verfchö-
nerung seiner Vaterstadt schenkte, worauf
dasselbe in den Jahren 1873—1875 durch
Beschluß des Stadtraths zur Herstellung
dieses Schloßweges verwendet wurde,
widmrt diese Tafel die dankbare Bürger-
schaft 1876.
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