Adreßbuch für die Städte Heidelberg, Wiesloch und Umgebung — Heidelberg, 1941

Seite: 376
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Auszug aus dem Wehrgesetz. Postgebühren

merdm durch Bekaunimachung oder schristliche Aufforderung ber
Kreispvlizerbehörde (Polizeidirektion) zur Musterung bziv. Aus-
hcbung aufgerufen.

Die Entschcidung über das Wehrverhältnis erfolgt nach dem
Ergebnis der ärztlichen Untersuchung und dem Dorschlag der Pv-
lizeidirektion burch daS Wehröezirkskommando.

11. Gibt e« rine Zurückstellung vom aktiven Wehrdienst?

Wehrpflichtige können im Fricden von der Erfüllung des ak-
tivrn WekrdiensteS au« häuslichen, wirtschastlichen oder beruflichen
Gründen suf begrenzte Zeit zurückgestellt werden.

Jm Bercich des Stadtgebietes Heidelberg Wohnende reichen die
Eesuche — unter Beifügung der erforderlichen BeweiSstücke — bei
der Wehrabteilung drr Polizeidirektion ein. Entscheidung ergeht im
Linvernehmen mit drm Wehrbezirkskommando.

Im Kriege s? eine Zurückstellunq von Dienstpflichtigen zwecks
Berufsausbildung nicht zulässig. Dicse Gcsuche könncn von der
Polizeidircktion unmittelbar zurückgewicjen werden.

Wchrpflichtige können im Kriege nur in bcsonderS begründeten
Fällen vom aktivcn Wchrdienst zurückgcstcllt wcrdcn. Diesbezüg-
liche Gesuche sind bei der Polizeidircktion cinzurcichen. Lntscheid
ergeht nach ihrer Stellungnahmc durch den Wchrbczirkskommandeur.

12. Strafbcstimmungen.

Drm ErfassungS-, Musterungs- und Aushebungs-Aufruf, sowie
drn Meldcvorschristen ist pünktlich Folge zu lcisten, andernfallS
Bestrafung durch die Kreispvlizeibehörde (Polizeidirektor) erfolgen
muß; außcrdrm kann die polizeilichc Vorführung veranlaßt werden.

Verstößc gegen die Mcldevorschristen des Wehrbezirkskommanc
doS bzw. Wehrmeldcamts sowie die Nichtbefolgung bcr von diescn
Dienststellen ausgegebmen Befehlcn wcrdcn von diesrn Dienststellen
besonders geahndet.

Nachrichten für Frei«iklise.

Freiwilliger Sintritt ist im Kriege in der Regel vom 17. Le-
bensjahre ab jederzeit möglich. Meldungen haben beim Wehr-
bezirkskommando zu erfolgen. Dieses veranlaßt die Erfassung bei
der Polizeibehörde, sowie die Einstellung bei der Lruppe. Dor-
zulegcn sind in jedem Falle die erforderlichen Persvnalpapiere.

Weitere Auskunft «tteilt das Wehrbezirkskommando bzw. daS
Wchrmeldcamt sowie die Wchrabteilung der Polizeidirckrivn Hei,
delberg; «uch geben dic von Zcit zu Aeit in den Tagcszeitungrn
crscheincndrn Veröffentlichungen über den Einttitt Freiwillrger
näheren Aufschluß.

Ueber drn Einttitt in drn Reichsarbeitsbienst gibt das Melde-
amt iür den Reichsarbeitsdienst Heidelberg (Stadtkqserne) nähcre
Auscmizt.

Znsatz för den Lanbberirk.

Jn den Landkreisen findet die Erfassung sowie Wehrüber-
wachung durch die Bürgermeister, die Musterung, Aushebung und
Zurückstellung der Dicnstpflichtigen in sinngemäßer Weise durch
dic Landräte statt.

Allgcmeine Anmerkung. Bei jeder schriftlichen Ein-
gabe der Wehrpflichtigen usw. sind der Wohnott, die Wohnung,
Vor- und Familienname, sowie der Beruf und die Geburtsdaten
anzugeben.

Ausammengestellt und erläutett
vom

Leiter -e< WehrbeternatS

bei der Polizcidircktion Heidelberg.



postgrbühren


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