Amelung, Arthur   [Hrsg.]; Jänicke, Oscar [Hrsg.]
Ortnit und die Wolfdietriche: nach Müllenhoffs Vorarbeiten (Deutsches Heldenbuch) (4. Teil, 2. Band): Monographie — Berlin, 1873

Seite: 3
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D II AW

177....................164

.........b]istu doch min kint.'

178 [Do] sprach der Lampartaere 'dar an hästu gelogen. 165

brach ich niht mine triuwe, oder waere ich ungezogen,

min herze ist so getriuwe, ez mac dir niht getuon.

nu sage mir üf din triuwe, bin aber ich din suon?'

179 Mit zühten sprach der kleine 'du bist min kindelin.' 166

'des muoz üf einer hürde werdn verbrant diu muoter min,
daz vor mime vater ie kein man bi ir gelac.

*

183................ 171

........diu frouwe wol getan;

so muoz daz künicriche mit grözer arbeit leben,
als gewan ich sie ze wibe: daz sol mir got vergeben.

184 An eime heizen tage sie an irm bette saz *• 172

(sie weint nach liebem kinde, ir ougen wurden naz)

in einer kemenäten da entorst nieman bi ir sin:

swann sie sich erweinen wolte, so liez sie nieman zuo ir in.

185 Do stuont ich vor irm bette und hörte waz sie sprach. 173

dö wart ich ir schuldic........

*

188................ 176

........an sime übe tragen sol,

189 Lüter als ein brunne, lieht als ein glas. 177

dö sach er die ringe vor im in dem gras,
und einen heim schcene, von golde was er lieht,
gewirket also veste: kein swert ensnidet sin niht.

179, 2 er sprach dez hut 183, 4 also

184, 1 grosser roter anfangsbuchstabe 184, 3 do 4 ir nia 185, 1
irine

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