Amelung, Arthur   [Hrsg.]; Jänicke, Oscar [Hrsg.]
Ortnit und die Wolfdietriche: nach Müllenhoffs Vorarbeiten (Deutsches Heldenbuch) (4. Teil, 2. Band): Monographie — Berlin, 1873

Seite: 273
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ZUM WOLFDIETRICH B 273

befehlt/, steht nach 60 in a; z hat nur die erste hälfte, die Strophe ist in ace
folgenderen assen umgearbeitet

'Ich wil es iu Ionen und wil iu wesen holt,
ich wil mit iu teilen min silber und mm golt.
daz ir mir daz lerent zwo der megde min',
'zwäre, ich lere iu viere, edele künigin'.
1 es ee, sin a wol Ionen c 2 ich e, vnd ac 3 mir lerent ae
62, 2 wä der hirz'hin ziuhetfwnd vor den hunden vliuhet Trist. 87, 33.
66. anschliessend an die unpassende Veränderung von 2. 3 der künic be-
gunde suochen sin gespunnen golt, er hiez im ein hüben wirken hat <? noch eine
Strophe

5 Dö worht er die hüben durch ein hübscheit.
er haete gerne gesehen die keiserliche meit,
durch der selben willen er muost verborgen sin.
er gcdäht 'wie sol ich gewinnen die edelen künigin?'
6. ritterliche a 7 selben s (140, 13), fehlt S

72—76 haben in <f Veränderungen erfahren: 72 und 75 fehlen, doch ist 72
in y erhatten

der kunig die potten santte in alle seine lant
nach Kirsten und nach herren, nach manchem kun weigant,
daz si zu dinste kernen dem edlen kunig reich,
auch sant nach mancher frawen die kunigin minnigleich.
76, 3. 4 stehen vor 76, 1. 2 und nach 73 folgt eine Strophe in ac
73, 5 Do wart von gedrange ein ungefrieger schal:

die tische wurden gerihtet in palas unde in sal.
dö der küuec mit den gesten wolte ezzen gän,
im volgte in daz gesidel inanic höchgeborner man.
5 do von wart getrote a ein fehlt bc 7 sinen a gessen han c
8 an das gestule a hochgelobeter b werder a
81, 2 dieselbe formet 97, 2. 324, 2. vgl. 238, 3.

90,4 was d setzt, ist der gewöhnliche, in den mhd. gedickten fast stereotype
ausdrucke zu der lesart von BKHvgl. Trist. 35, 3 unz daz ir beid-r wille ergienc.

95, 1 in den lesarten ist ein dntckfehler, es muss heissen an (in B) den reichen
got BKH. es läge nahe zu schreiben an den riehen got von himele, vgl. S, doch
der susats ist nicht nötig, auch dem brauchte nicht für den gesetzt zu werden, s.
Lachmann zu Iw. 3807. gramm. 4, 818. stän an einem findet sich in B 14,
2. 893, 3.

96, 1. 2= 142, 1. 2= 187, 1. 2. vgl. 243, 1. 2. 78, 1. 2. Sahnän des niht
enlie, zuo der kiinegin daz er gie Mor. 676. Salmän do niht enliez, die frouwen er
bestaten hiez 736. Mörolt des niht enlie, des »ahtes er heimlichen zuo dem
grabe gie 747. Salmän dö niht enlie, er heimlich zuo dem sarge gie 768. Sal-
män do niht enlie, hin ze Mörolde er dö gie 790. Mörolt niht enlie, zuo dem
künege er da'gie 852. Mörolt daz niht enlie, für den künic [Salomon] er dö gie 885.

100, 1 s. Lachmann zu IVib. 393, 3 wo der gemeine text aus Oechsles druck
citiert ist. zu der lesart des textes vgl. die dort her gein uns vliezent Nib. All,
3 C. wä si dort here gät 1711, 1. Helferich dort her (näher Zupitza) gienc Virg.
672,1. dort her ritet ein ackerkneht Krone 19603.

Heldenbuoh IV. 18
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