Amelung, Arthur   [Hrsg.]; Jänicke, Oscar [Hrsg.]
Ortnit und die Wolfdietriche: nach Müllenhoffs Vorarbeiten (Deutsches Heldenbuch) (4. Teil, 2. Band): Monographie — Berlin, 1873

Seite: 299
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ZUM WOLFDIETRICH B 299

410, 3 er ist der aller wisiste heiden danne ich ie gehorte gesagen. Rul. 104,
28. nach dem gelich denn maneger tuot JVolfr. JFh.4&%, 12. so vil der hohen Freude
denn er da gewan Nib. 294, 3 B. der (Ovidius der lecker) nam den frouwen ere und
gap in ineil daz lebart nie so schecker wart dann er die fronwen hat gemeilet jung.
Tit. 250. vgl. Haupt zu Erec 2479. noch Göthe sagt 2, 329 Strehlke: was giebt
uns wol den schönsten frieden, als frei am eignen glück zu schmieden ?

411 und die folgenden strophen stehen in <f 646/. in dieser Ordnung: 411. 414.
415. 413. 412. 416.

419, 2 vgl. 429, 2. 545, 2. 546, 3, 804,4*. D VIII 186, 4. ich geben dir willic-
lichen win und bröt Mor. 2410, ich geben dir win unt bröt 1082. und ezzent mines
herren bröt und trinkent sinen win. man git es iu willecliche, swie lange ir hie
wellent sin Roseng. C 337 f. ir seind gegangen ferre, und wölt ir heynacht bey mir
sein, mit euch so wil ich teylen mein brot und auch mein wein Ecke Kasp. 43, 11 /.
420, 5 Do sie beten gezzen, die tisch wurdn hin getan.

Otnit den keiser släfen dö began. 6
5 gasseu/, (ge)trunckent vnd gossent ac der tisch wart ac 6 den keiser] von
müde ac
auch nach 421, 2 finden sich in 6 zwei Zeilen, nach ef

do neigte sich der keiser nider üf einen (niuf) baue:

er was balde entslafen, diu wile was niht lanc.
nach ac dagegen:

dö neigt sich uf ein [gejsidel Otnit der keiser guot.

dö wart Wolfdietrich [aljsö rehte wo] gemuot.

422, 1 ist mit näherem ansehluss an BRef zu schreiben hie heim bi sinem lande
bi siner frowen hestan. vgl. Trist. 353,2 frowe, ich muoz von dem lande varn unde
ir hie derbi beslan bi inineu friuuden die ich hän. nach (R)ef könnte man auch
setzen lande und bi.

422, 5 Dö bot er dem vvaldner sinen werden gruoz:
'merke, wirt edele, waz ich dich biten muoz.
bästu in dem walde kein äventiure gesehen?
tuo ez durch din tugent, daz soltu mir verjehen'.
9 Dö sprach der waldoaere 'ich enhabc niht geseben.
da von kan ich der wärheit iu niht reht verjehen,
dan ein kristeufrouwen fuort ein rise durch den vvalt'.
des frö'ute sich Wolfdietrich, der werde fürste balt.
13 'Er hat sie gefüeret uf eine burc guot,
da ist diu schiene frouwe wol uf behuot.
er uam sie jenhalp dem mer einem-künege lobesam:
ich warne üf min triuwe, er well si im selten wider län\

5 waltman e 6 biderwe ac frogen ac 7 Hörestu keine ouenture in dissem
walde sagen ac 8* der soltu (mir) nit vertagen ac 9 neyn ich e 96 ich habe
incre (wol) veroomeu ac 10 ich der worheit (ich vch der mere e) nit v. ef Es
ist eine kristen frowe in dissen walt komen ac 11 Ein rise so tugentliche fürte
sy durch ac 12 (küne) degen ac 14 sicher (vnd) wol ac 16 selten] nit /

15. 16 daz sie nimmer mere mac ze lande komen:

er het (/. hat) sie jenhalp dem mere eim riehen küneg genomen. ac
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