Amelung, Arthur   [Hrsg.]; Jänicke, Oscar [Hrsg.]
Ortnit und die Wolfdietriche: nach Müllenhoffs Vorarbeiten (Deutsches Heldenbuch) (4. Teil, 2. Band): Monographie — Berlin, 1873

Seite: 329
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ZUM WOLFDIETRICH D V 329

Grohier : tehtier Wolfr. WiVi. 412, 23. doch heten des maregräf Liupolt (die
hüte des Leopold) harnasch, daz was ein rehter solt Rauch ss. rerum Austr. i
274. des künec Etzel (Etzeln A) und iuwer Dietrichs flucht 4999.

75, 3 wilt du dich widersperren Pass. K 683, 26.

86, 2 da sy nun in dem pett lagen, vieng die fraw an ze sagen Hätzl. 2, 76, 98
wir vähen hiute an ze lesende Grieshaber pred. 2, 114. und fingen wider an zu
reden Jltswert 253, 33. das ze fehlt Nib. 554, 6 so sul wir ane van dienen schce-
nen wiben. intransitives an vähen ohne infinitiv hat die Virg. 410, 12. 1097, 13.
Heinzelin 1, 689 so der meie ane vät.

95, 4 an siner geburt was er groz Wigalois 137, 13.

103, 2 wandels eine wie ac haben, ist einer der vielen ausdrücke die, in der
höfischen lyrik beliebt, von Konrad von Würzburg und seinen nachahmern in die
epische poesie eingeführt wurden, s. zum ritter von Staufenberg 305. Virginal

159, 6. 221, 6. 369, 3. 397, 6. 423, 6 usw. diu künegin wandels fri 129, 7. im
Wolfdietrich sind zahlreicher die Wendungen wandels fri C III 42, 4. V 105, 4.

VI 44, Zfg (schänden fri ace). VII 143, 2 ac. wandels äne VII 89, 4. äne wandel

VII 220, 2.

123, 3 nicht nur bei heizen (gramm. 4, 592) fehlt das relativum, sondern, in
späterer zeit vornehmlich wie es scheint, auch bei andern verben. vgl. Germania 17,
260 f. Grimm Schriften 3, 322. mit zweinzec tusent mannen, heten heldes muot

IX 93, 4. der esse gluot daz ist diu hell, wendet dem sünder lachen Kolmarer
meisterlieder 12, 31. daz sich got — zuo einer reinen meide vielt, wolt in bi ir be-
husen 115, 6. die trunkeuheit ich ringe wac, wart mir zuo einem steine 25, 24.
in den letzten beiden stellen hat der herausgeber das relativum mit unrecht zugesetzt.

127, 4 gehebet an wie VIII 337, 4. s. zum ritter von Staufenberg 669.

145, 4 manegen töten sehen auch in der strophe die der gemeine text zu B 274
zufügt, zeile 8.

150, 1 das substantivum getrüwen ist von Lexer \, 950 nur aus später zeit
belegt.

153, 2 zornes wart sin herze ermant Engelhard 3278.

155, 4 friden war mit ace zu setzen, die schwache flexion hat fride auch VI

160, 1, VIII 123, 3.1X34, 2 ac. X 28, 3. Rosengarten C 1713. Virg. 135, 13 h. Rein-
frid 17815. 25869. 25881. 25895 neben der starken 25885.

173, 4 des huop jämerlich gerich sich an des tiuvels mannen Reinfrid 25721.

178, 2 blnothunt belegt Lexer aus Beheim und der Zimmerischen chronik. es
waren der-bluthund also vil lied vom Lindenschmid, Liliencron nr. 178 a, 11. die
bcesen hunde heissen die heiden X 66, 1.

192, 3 Schudän ist gegen die hss. gesetzt, weil es offenbar derselbe name ist
der im Orendel für den bruder des heiden Merzian vorkommt, der druck des Oren-
del hat Schudan, die hs. Sudan; die endung ist durch die reime Or. 928. 943. 1032.
1037. 1050 gesichert.

198, 3 der sol nu ze fröuden grifen MSH1, 356" . wir suln ze fröuden gri-
fen 3, 215*.

216, 2 vgl. Virg. 96,1. 2 sin swert wart der heiden hagel, ez wolte (l. valte)
uz blaten (so Bartsch Germ. 15, 249. halten hs. spalten Zupitza) manegen nagel.
bleche der rüst.mg auch IX 127, 4 daz sich entsloz uz blechen manic nagelniet.

X 85, 2 er zerhiu vil der bleche und manege stahelnat und sonst in späten gedieh-
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