Persistente URL:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Pfannmueller1911/0495
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Nachträge und Berichtigungen.
S. 6. Herr Professor Steinmeyer teilt mir mit, daß die Hardenbergischen
Bruchstücke sich jetzt im Germanischen Museum zu Nürnberg
befinden, wie er dies bereits im Jahresbericht 23 (1901) S. 70 unten
ausdrücklich angegeben habe (nämlich unter dem Stichwort „Trutperter
Hohelied").
S. 16, Zeile 2 1. ervärtes.
S. 45, Zeile 14 1. Geschächzäbelt.
S. 46, Zeile 11 1. l'ön.
S. 50, Zeile 17 hätte ich statt ungn, was eine ungeschickte phonetische
Schreibung ist und, wie ich aus einer Zuschrift von Herrn Professor
v. Kraus entnahm, zu Mißverständnissen führen kann, so schreiben
sollen, wie ich dies weiter unten auf S. 140, Zeile 2 getan habe.
S. 59, letzte Zeile 1. man gar.
S. 64, Zeile 6 1. fehlten.
S. 65, Zeile 1 1. epischen statt echten.
S. 92, Zeile 18 1. küniclichiu.
S. 113, Zeile 26 1. Anteil.
S. 117. Zu der Untersuchung über Verbreitung des Motives von
der geteilten Frau in epischer Behandlung füge ich noch folgendes
hinzu:
Erst nachträglich vermochte ich mir das mysteriöse Zitat „Lyrum
Carum, 256" bei Oesterley a. a. 0. zu erklären; es ist die 256. Erzählung
in der Schwanksammlung „Lyrum Larum Lyrissimum"
vom Jahre 1701. Sie lautet so:
Es hatte sich ein Französischer Fürst von seiner Gemahlin /
wegen ihrer Unfruchtbarkeit scheiden lassen. Nach etlichen Jahren
aber gedacht er wieder an sein voriges ^Gemahl j und erinnerte sich
ihrer freundlichen Holdseeligkeit j uberschickte ihr deroivegen ein sehr
köstliches Kleid / zum Neujahrs-Geschenk. Da sie nun solches empfangen
I theiUe sie den obern Theil des Kleides vom untern / gab
den obern Theil dem Diener wieder j und ließ ihm sagen: Es seye ihr
die gunstige Geioogenheit sehr lieb j er solte aber diß Theil bewähren /
hingegen wolte sie das untere Theil wol ihr Lebenlang wol bewahren.
S. 6. Herr Professor Steinmeyer teilt mir mit, daß die Hardenbergischen
Bruchstücke sich jetzt im Germanischen Museum zu Nürnberg
befinden, wie er dies bereits im Jahresbericht 23 (1901) S. 70 unten
ausdrücklich angegeben habe (nämlich unter dem Stichwort „Trutperter
Hohelied").
S. 16, Zeile 2 1. ervärtes.
S. 45, Zeile 14 1. Geschächzäbelt.
S. 46, Zeile 11 1. l'ön.
S. 50, Zeile 17 hätte ich statt ungn, was eine ungeschickte phonetische
Schreibung ist und, wie ich aus einer Zuschrift von Herrn Professor
v. Kraus entnahm, zu Mißverständnissen führen kann, so schreiben
sollen, wie ich dies weiter unten auf S. 140, Zeile 2 getan habe.
S. 59, letzte Zeile 1. man gar.
S. 64, Zeile 6 1. fehlten.
S. 65, Zeile 1 1. epischen statt echten.
S. 92, Zeile 18 1. küniclichiu.
S. 113, Zeile 26 1. Anteil.
S. 117. Zu der Untersuchung über Verbreitung des Motives von
der geteilten Frau in epischer Behandlung füge ich noch folgendes
hinzu:
Erst nachträglich vermochte ich mir das mysteriöse Zitat „Lyrum
Carum, 256" bei Oesterley a. a. 0. zu erklären; es ist die 256. Erzählung
in der Schwanksammlung „Lyrum Larum Lyrissimum"
vom Jahre 1701. Sie lautet so:
Es hatte sich ein Französischer Fürst von seiner Gemahlin /
wegen ihrer Unfruchtbarkeit scheiden lassen. Nach etlichen Jahren
aber gedacht er wieder an sein voriges ^Gemahl j und erinnerte sich
ihrer freundlichen Holdseeligkeit j uberschickte ihr deroivegen ein sehr
köstliches Kleid / zum Neujahrs-Geschenk. Da sie nun solches empfangen
I theiUe sie den obern Theil des Kleides vom untern / gab
den obern Theil dem Diener wieder j und ließ ihm sagen: Es seye ihr
die gunstige Geioogenheit sehr lieb j er solte aber diß Theil bewähren /
hingegen wolte sie das untere Theil wol ihr Lebenlang wol bewahren.
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