Kunstsalon Hermann Abels <Köln>   [Hrsg.]
Sammlung seltener Graphik des XIX. und XX. Jahrhunderts aus verschiedenem Besitz: darunter seltene Werke und Probedrucke von Böhle, Brangwyn, Carrière, Corinth, Daumier ... ; die Versteigerung findet statt am 4. April und 5. April 1922 (Katalog Nr. 2) — Köln, 1922

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Aukllonsbedlngungen.

Die Versteigerung geschieht gegen bare Zahlung in deutscher
Reichswährung.

Der Ersteher hat auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld von 15%
zu entrichten. Wenn ein Steigerer den Nachweis der Wiederver-
käuferbescheinigung in der vorgeschriebenen Form erbringt, so
werden statt 15% Aufgeld nur 2% berechnet.

Das geringste zulässige Gebot ist 5 Mark, lieber 100 Mark
wird um wenigstens 10 Mark, über 1000 Mark um 50 Mark ge-
steigert.

Der Auktionator behält sich das Recht vor, Nummern außer-
halb der Reihenfolge des Kataloges zu versteigern, Nummern zu-
sammen zu nehmen und Nummern zu teilen.

Kann eine entstandene Meinungsverschiedenheit über den Zu-
schlag nicht sofort zwischen den Beteiligten beseitigt werden, so
wird die fragliche Nummer nochmals ausgeboten.

Wenn zwei oder mehrere Personen zu gleicher Zeit dasselbe
Gebot abgeben, und die Aufforderung zur Abgabe eines höheren
Gebotes erfolglos bleibt, entscheidet das Los.

Das Eigentum geht erst mit Zahlung des Kaufpreises, die Ge-
fahr bereits mit dem Zuschlag an den Käufer über.

Letzterer ist gehalten, seine Erwerbungen sofort in Empfang
zu nehmen. Eine Haftung für die Aufbewahrung verkaufter Num-
mern kann in keiner Weise übernommen werden.

Da Gelegenheit geboten ist, sich an den Besichtigungstagen
durch die öffentliche Ausstellung von den Zuständen der Blätter zu
überzeugen, können Reklamationen keinerlei Berücksichtigung finden.

Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers.

Bei Versendungen in das Ausland muß vom Käufer auf den
Rechnungsbetrag die staatliche Ausfuhrprämie entrichtet werden.

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile Köln.

Kunstsalon Hermann Abels
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