Ackermann, Jacob Fidelis  
Der Scheintod und das Rettungsverfahren: Ein chrimiatrischer Versuch — Frankfurt am Main, 1804

Seite: 131
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ackermann1804a/0156
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
i3i

Oder tropfbaren Gestalt enthalten, sind zu
diesem Gebrauche völlig Unnütz, und finden
hier keine Anwendung; nur diejenigen Stoffe,
welche dieses Prinzip in elastischer Form
enthalten, sind geschickt, durch den Beitritt
zum Blute die Grade der langsamen Verbren-
nung nach und nach durchzugehen, wovon
die zusammengesetzten Prozesse des Lebens
abhängen.

Wenn wir den gewöhnlichen Zustand des
lebenden Menschen betrachten; -so ist hier
die Rede nicht von <lem Anfange, sondern
nur von der Fortdauer des Lebensprozesses,
und dieses macht einen sehr grofsen Unter-
schied in Hinsicht des Überganges des Sauer-
stoffes, der in dem ersten Falle durch die
Zwischenverwandtschaften der Auswurfstoffe
den ersten Grad von Verbrennung erleidet,
und aus dem gasartigen Zustande in jenen
eines Halbgases übergeführt wird. Kohlen-
säure und Wasser sind es, die hier aus dem
Blute an die Atmosphäre abgegeben werden ?
und indem diese in Dunst- oder Gasgestalt
übergehen müssen, wenn sie dem Dunst-
kreise beigemischt werden sollen; so finden
sie den ihnen zu diesem Zustande nöthigen
loading ...