Ackermann, Jacob Fidelis  
Der Scheintod und das Rettungsverfahren: Ein chrimiatrischer Versuch — Frankfurt am Main, 1804

Seite: 210
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mögen, welches doch bei den Wiederbele1-
bungsversuchen vorzüglich gesucht wird .

Der Geschmackssinn nähert sich in dieser
Hinsicht mehr dem Sinne des Geruches,
mit welchem er auch >durch andere Nerven-
zweige des fünften Paares verbunden ist,
aiemjieh durch die Hinteren Gaumennerven
(Nervi pälatini posteriores), welche in den
Kanälen , die in de» Flügelfortsätzen des Keil-
beins und dem Gaumenbein sich befinden, an
der hintern Mundhohle in den hängenden
Gaumensegel, und, die Zungenwurzel sich
verbreiten. Diese Nerven sind es vorzüglich,
wodurch wir die Empfindung eines feinern
Geschmacks geniefsen, als wir durch die an
der Spitze und den Seitentheilen der Zunge
sich verbreitenden Geschmacksnerven nicht
haben. Diese Nerven sind es aber, welche
in der Flügelgaumenhöhle aus den nemlichen
Neryenknötchen entspringen, aus welchen
die hinteren Nasennerven entstehen, obgleich
diese nicht so, wie jene an der Bildung des
Nervenwürzelchens Antheil haben, das dem
grofsen sympathischen Nerven sein Entstehen
gibt.
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