Ackermann, Jacob Fidelis  
Der Scheintod und das Rettungsverfahren: Ein chrimiatrischer Versuch — Frankfurt am Main, 1804

Seite: 235
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ackermann1804a/0260
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
c35

Das eine dieser Stäbchen wird mit der
Hydrogenkette der Voltaischen Säule an dem
einen Ende verbunden, wo es zur Aufnahme
dieser Kette mit einem Haken versehen ist;
das andere Ende, welches gut vergoldet seyn
mufs, ist zylindrisch an der Spitze abgerun-
det, und wird in den After geschoben.

Das andere Stäbchen, ganz dem vorigen
an Gröfse und Einrichtung gleich, ist von
diesem nur darin verschieden, dafs es sich an
dem einen Ende in ein kleines übergoldetes
Knöpfchen endigt; dieses wird mit der Oxy-
genkette verbunden, und nun wird die Ver-
richtung der Anwendung dieses Apparates auf
folgende Art getroffen:

Wenn man sich entweder durch seine
eigene Empfindung oder durch den Galvano-
meter überzeugt hat, dafs die Säule in hin-
reichender Wirksamkeit ist; so verbindet man
die Ketten der Säule, wie schon gesagt, mit
ihren Stäbchen; taucht dann das Hydrogen-
stäbchen in Wasser, und bringt es in das Ende
des Mastdarms . Das andere Stäbchen, an die
Oxygenkette des Apparates befestigt, ergreift
der hilfleistende Arzt, und während dem nun
ein Gehilfe den Kopf des Scheintodten etwas
loading ...