Ackermann, Jacob Fidelis  
Der Scheintod und das Rettungsverfahren: Ein chrimiatrischer Versuch — Frankfurt am Main, 1804

Seite: 239
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ackermann1804a/0264
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile


2^9

seinem scheintodten Mitbürger unternimmt;
dieses Zimmer mufs hell, von allen Seiten
hinreichend erleuchtet, und mit einem Kamine
versehen seyn. In der Mitte des Zimmers
mufs die Bettstelle stehen, welche den Schein-
todten trägt; dieselbe mufs auf vier FüTsen
ruhen, welche durch Rollen nach allen Rich-
tungen bewegt, und selbst auch erhöhet und
erniedrigt werden kann. Auf gespannten
Gurten liege eine Matrazze, welche aus Pferde-
haaren verfertigt sey, und mehrere Rouleaus
und Kissen aus Pferdehaaren, um dem Körper
jede erforderliche Lage zu geben.

Mehrere aus dichtem und dickem Wollen-
zeuge bestehende Decken, die erwärmt zur
Bedeckung des Körpers dienen müssen; eine
hölzerne Tafel zum Gebrauch des Schwefel-
eisenbettes : diese mufs die Länge und Breite
der Bettstelle haben , und nöthigen Falls nach
weggenommener Matrazze darauf befestigt
werden können.

Eine Sammlung verschiedener Instrumente:

1) Ein doppelter Blasbalg, der auf eine

Glocke aufgeschraubt werden kann .

2) Eine biegsame elastische Röhre, welche

211 der einen Seite an die vordere
loading ...