Ackermann, Jacob Fidelis  
Die Gall'sche Hirn- Schedel- und Organenlehre: vom Gesichtspunkte der Erfahrung aus beurtheilt und widerlegt — Heidelberg, 1806

Seite: 56
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im 56—

yende tropfbare Flüssigkeit gleichförmig vertheilt
wird, die durch gleichförmigen Ansatz der Stoffe
von innen heraus ernährt werden , wachsen, -
■und durch die Aufnahme der bildenden Stoffe,
welches hier wie überall die Saugadern verlieh«
ten, abnehmen, kurz: in welchen der bei jedeift
organischen Leben ver sich gehende Stoffen-
wechsel nicht anders, als in allen übrigen Theilea
des Organismus geschieht. Diese Knochenzellea
sind nun nicht überall durch die Knochen des*
Schedels gleich häufig und nicht immer gleich
dichte, daher weichen die Knochen des einen
und des nämlichen Schedels sehr von einander
ab. Der Körper des Keilbeins ist lockerer al*
seine Flügel, die Partes condyloides sind niiade*1
dicht, als die Scheitelbeine u. s, w«

§ 44-
Man wird aber immer finden , dafs die
Ursachen, die das Zellgewebe ausdehnen, Mus-
keln sind, die an den äufsern Knochen tafeln
anliegen, oder Luft, welche von Zelle zu Zelle
in die Knochen dringt , dieselbe expandirt,
und oft in blasenartige Formen ausdehnt. Un-
ter der Crista occipitalJÄ externa wirken die
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