Ackermann, Jacob Fidelis  
Die Gall'sche Hirn- Schedel- und Organenlehre: vom Gesichtspunkte der Erfahrung aus beurtheilt und widerlegt — Heidelberg, 1806

Seite: 68
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— 68 — .

§• 52.
Schon Biumenbach bemerkte die häufige
Verschiedenheit, welche sich an dem Grundlbrt-
satz des Hinterhauptbeins und dein Körper des
Keilbeins zeigt , indem jener bald gerader und
kürzer, bald schrägger und länger ist. (Clivus) c)

Vorzüglich verschieden in verschiedenen In-
dividuen zeigen sich auch die grofsen Flügel des
Keilbeins; in langen eyförmigen Schedein sind
sie schmal und kurz, in runden aber breit und
kurz, und in hohen breit und lang. Diesem
Knochen des Sehedels, der mit allen übrigen
sieben Schedelknochen in Verbindung steht, fol-
gen in ihrem Bau die übrigen. In runden Sche-
dein ist der Schuppentheil des Schlafbeins er-
habener und schmäler, in langen breiter und
kürzer, in hohen schmaler und länger. Das
nämliche ist vom Stirnbein zusagen, dessen Au-
genhiihlentheil zu dem Stirn- und Schläfentheif
in verschiedenen Schedein ein verschiedenes Ver-
hältnifs hat.

e) Geschichte und Beschreibung der Knochen des lneiischli.
then Körpers, i. 61. pag. 15s.
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