Ackermann, Jacob Fidelis  
Die Gall'sche Hirn- Schedel- und Organenlehre: vom Gesichtspunkte der Erfahrung aus beurtheilt und widerlegt — Heidelberg, 1806

Seite: 148
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Von den allgemeinen Vermögen, welche

über alle Organe sich verbreiten sollen.

§• 122.
Nach Hrn. Dr. Gall sollen dieses seyn,
a) die Vernunft, b) Begierde, Trieb, Leiden-
schaften und c) das Gewissen, z)

§• 123-
Die Vernunft ist nach Hrn. Dr. Gall eia
in und durcheinanderwirken aller Organe, a)
Dieses geschieht bei den Narren am allermeisten,
mithin müfste hier die gröfste Vernunft herr-
schen. — Sollte die Vernunft nicht vielmehr in
der Thätigkeit des Gehirns bestehen , die durch
die Urtheilskraft gefundene Schlüfse (Differen-
zen der Vergleichung) zu einem ganzen zu ver-
binden, nach einem Zweck zu ordnen, zu iu-
tegriren.

z)Bischoffs Darstellung, S. 57.
a) A. 0. S. 56-
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