Deutsches Archäologisches Institut [Hrsg.]
Antike Denkmäler (Band 1): Monographie — Berlin, 1891

Seite: 44
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facsimile
dien mit (lern Zir-
kel kleine weife er
scheinende Kreist

'

ww

\ Streif mit den Krei-

''•■ gen und derschmale

dunkelblaue Streif wiederholen. Nach ganü schmalem Zwischen-
raum kehrt dann das ganze Muster wieder; in dem Zwischen-
raum läuft ein schmaler eisenroter Strich. Dieser Doppelstreifen
seht bis zum unteren Saume des Armeis durch; der übrige
Teil dieses Saumes ist mit einem etwa 3 cm breiten hellen
Streifen umgeben, welcher oben mit einem schmalen dunkel-
blauen und einem eisenroten, unten mit einem gleichen eiseiiroten
und dunkelblauen Strich cingcfafsl ist. Die Innenseite des Ärmels.
zinnoberrot gefärbt, kam bei allen kleinen Fältchen /.um Vorschein
und hob sich wirkungsvoll von diesem hellen Streifen ab. Das

gesamte Obergew
blättrigen Rosettet
den Marmor einge
blau und eisenrot
rechten Schulter z<
die Rosetten bis d

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11(1 I

kl.-i

acht-

, deren Kreisumrifs mit dem Zirkel in
die Blättchen sind abwechselnd dunkel-
bbildnng 2). Die Nestelung auf der
besonderes Ornament, vielmehr gehen

Von .

Obe

■<»:kL:

le heran.

1 senkrechten Miltelsln

iur ein kleines Stück

en die:

der Linken emporgehobenen (iewaiidmasscn neben dem linken
Knie erhalten (auch auf der Tafel erkennbar), doch läfst sich der-
selbe in sicheren Spuren verfolgen bis er in der tiefsten Einbuch-
tung dfs i-1 n-rl'.d''■:!■ l'-n ("ii-waiitlstiii-ki-s vi-rsirltwiiicb-l f.s isi 1 -i:i
verwickeltes Mäanderimisler cingefafst von je drei senkrechten
(dunkelblauen, zinnoberroten, dunkrlliliunn: schmalen Streifen; der
eigentliche Mäander war weife ausgespart und erscheint jetzt in
Folge der Verwitterung dunkeler als die umgebenden Stellen, wo
die Farbe abgefallen ist. Die eingeschlossen eil Vierecke mit
wechselnden weifeen und eisenroten Ornamenten auf dunkelblauem

mag die Beschreibung

iak-s Ornament zu nennen, welches
cren Saumes sowohl des langen Ge-
schlag herumläuft, und welches sich
1 Fufe und am Überschlag auf dem
läfst. Vollständig läfst sich dasselbe
>eii Abb. 35 wiedergegebenen Bruch-
irhaupt seine Farben in ganz beson-
nd •/.. R. die Unterscheidung der hei-
völliger Sicherheit gestattet. Der

Mas

refafst

aus dunkelblauen und zinnoberroten Stücken gebildet, welche kleine
dunkelblaue Vierecke ninschlii-feind hakenförmig ineinander greifen.
In den Vierecken sind je fünf kleine rote Pünktchen zu erkennen;
es scheint, dafs auch hier die beiden roten Farben wechselten,
und Eisenrot sich in den von zinnoberroten Ilaken umgebenen
Vierecken fand, zinnoberrot in den anderen.

hin besonderes Interesse knüpft sieh M\ unsere Statu': wegen
der Inschrift des Antenor, welche Studnküka als sicher zugehörig
nachweisen zu können glaubte. Dafs diese Sicherheit nicht vor-
handen ist, hat E. Gardner's Widerspruch klargestellt (Journal 0/
Hdlemc slHtlies X S. 27S; XI S. 215), die Möglichkeit der Zu-
sammengehörigkeit hat noch besonders Heberdey (Athen. Mil-
theilungen XV S. 1 ;6) bewiesen und auch die Wahrscheinlichkeit
derselben befürwortet. Wir wiederholen nachstehend seine Zeich-

nung hiiim. Indem ich dir
alles übrige auf seine un-

unterbrochener Schral

Figur bedeckte glatte
flache der Plinthe p

(A) und tl

iplaiLe

In dem Durchschnitt sind die
durchschnittenen Teile ein-
lach , der voraus/usoty.ciule
Bleivergufe doppelt schraffirt,
der ebenfalls vorauszusetzende

TAFEL 54. GRABRELTEF IN BROCKLESBY HOUSE.

Die Stele, welche als auf Paros gefunden bereits im Musco
Worsleyano Taf. VIII, 1 herausgegeben wurde, ist aufs Neue
abgebildet und eingehend mit allen Angaben nach dem Originale
besprochen von Michaelis. . UieU-nl marliks in Greal Brilain S. 229,

17. Die Kupferplatte, welche wir hier zum Abdruck bringen,
■ bereits vor jähren für die Redaktion der archäologischen
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