Adelung, Friedrich von; Mayerberg, Augustin von
Augustin Freiherr von Meyerberg und seine Reise nach Russland: Nebst Einer Von Ihm auf dieser Reise veranstalteten Sammlung von Ansichten, Gebräuchen, Bildnissen u.s.w. (Band 1) — [S.l.], 1827

Seite: 217
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unterwerfen, seine Wildheit zn händigen und
es zn zwingen, nur dann in die Luft, sein Ele-
ment , zu steigen, wenn sein Gebieter es erlaubt,
nur <A<? Beute zu erhaschen, welche er ihm
zeigt, und sie dann unberührt zu den Füssen
des Herren zu legen, in dessen Gefangenschaft
er freiwillig zurückkehrt! Die neuern Systeme
der Naturgeschichte zählen einige 60 Arten die-
ses Geschlechtes auf *^6); derjenige, von wel-
chem hier die Rede ist, ist der ZbAo Gyro/üJco*67),
im Latein des Mittelalters Ge7yüAo, Gez'o/üAo^
G üyüAo, Gü'o/ü7co_, Güyü/c?A?^ Gr/yüAo ^ Ger/üZ-
c/uM ^ G^yüvW:^ und Ger/üz/Zzz^ genannt Sein
Name hommt nach Einigen von dem Norwegi-
schen Gyr/üJZ^ Gezez/izJ^^ daher er auch ZüzAo
genannt wird; nach Andern vonZZA-
7'oA/Ao dem ZAez'zzjc, Z^zzAo der Ägypter.
Noch Andere leiten die Benennung von gyr<37'e,
gyrum tacere, in gyrum falcando, her, weil die-
ser Falke besonders lange über seiner Beute
schwebt, ehe er sich auf sie herabstürzt ^9).
Kaiser ZAAZrAA Zf, der die Kunst mit Falken
zu jagen zuerst systematisch behandelte und be-
schrieb *7°), sagt: "Gyrofalco appellatur a hiero,
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