Adelung, Friedrich von; Mayerberg, Augustin von
Augustin Freiherr von Meyerberg und seine Reise nach Russland: Nebst Einer Von Ihm auf dieser Reise veranstalteten Sammlung von Ansichten, Gebräuchen, Bildnissen u.s.w. (Band 1) — [S.l.], 1827

Seite: 285
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die Blösse, und erklären es für ein kurzhaariges dün-
nes Fell. Auf jeden Fall bezeichnete es ein Stück Fell
von geringem Werthe.
73) Namentlich römische, byzantinische, gotbi-
sche, arabische und angelsächsische Münzen, die noch
jetzt nicht selten in Russland in der Erde gefunden
werden. Ältere russische Münzen von Wladimir u. a.
kommen hier nicht in Betracht; da sie eigentlich nur
als Medaillen und Gelegenheitsstücke können betrach-
tet werden.
7^) Auf eine Criwna Silber rechnete man vier
Stücke, die anderthalb Wersekok lang, ungefähr finger-
dick und mit einem oder mehreren Stempeln bezeichneE
waren. Diess sind die sogenannten Stangen-Rubel; die
besonders in den neuesteu Zeiten in K.iew und Now-
gorod gefunden worden sind.
7 5) Geprägte. Geldmünzen wurden durch die Mon-
golen in allen von ihnen besetzten Theilea Russlands
eingeführt, und man findet deren noch sehr viele, die
auf der einen Seite den russischen Reiter und auf der
andern eine tatarische Inschrift haben.
76; Die Erklärung der andern altem russischen
Münzsorten, als JPoh/rcMg, .^?<hy7zu. a.
bleibt, als für unsern Zweck überflüssig, hier weg.
Sie waren theils keine Handelsmünze, theils nur ein.
gebildete Münzbenennungen. J!f(?-yefA<yrg sagt, Iter in
Moschov. p. gi. iiTemi copichi altinum, deni griv-
anam, centeni vero rublum constituunt.K
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