Königliche Museen <Berlin> [Hrsg.]
Ausführliches Verzeichniss der Aegyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus — Berlin, 1894

Seite: 27
DOI Seite: 10.11588/diglit.6614#0041
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/aegyptische_altertuemer1894/0041
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
Aus verschiedener Zeit

27

Schrk. D). Vom Thor der Halle, die Osorkon II. im 22. Jahre An
für die Feier seines Regierungsjubiläums erbaute. R. Gr. ^v
h. 2,06 m. "
10837. Ceremonien beim Regierungsjubiläum, eben-
daher. Unten rechts: der König (Krone von Oberaegypten
und eigentümliches Kleid) wird von Priestern mit Wasser
besprengt und gereinigt; das Wasser scheint ihm von den
Händen zu traufen. Links steht er in einer Kapelle und
opfert einer Gottheit das oben erwähnte Zeichen langer
Zeit. Hinter ihm zwei Priester, deren einer ein zweites
Exemplar bereit hält. Alle Priester tragen Pantherfelle. —
Oben rechts musizierende Priester, der eine schlägt eine
Pauke, die sein Gehülfe trägt; andere klatschen und singen.
Links Priester, die einander zurufen xur Erde.' zur Erde!
R. Gr. h. 1,44 m.

2295. Göttin Sechmet, Oberteil, von einer stehenden
Figur guter Arbeit (vgl. oben S. 23). Die Sonne auf dem
Haupt war besonders gearbeitet. — (Passalacqua) D. Gr.
h. 82 cm.

1622. Sperber, das Tier des Gottes Sopd; Oberteil ergänzt.
In altertümlich unbeholfener Darstellung, wie man sie bei
Götterbildern absichtlich beibehielt; an der Basis ist das
Gestell angedeutet, auf dem man solche Figuren bei den
Prozessionen trug. Von Amenophis III. (S. 5) in einen
nubischen Tempel geweiht und wie der Widder (oben
S. 24) von einem der späten Aethiopenkönige nach Napata
verschleppt. — Der Name Amenophis ist schon vom
Sohne des Stifters ausgekratzt, weil er den Namen Amon
enthielt (S. 6). — (Lepsius) Schw. Gr. h. 1 m.

2280. Löwe, von Nektanebus (S. 11) dem Amon-re von
Karnak geweiht. Der Kopf zu klein; an der Basis die
Namen des Königs. — (1845) Sdst. 1. 1,06 m.

S708. Tragbarer Schrein für ein Götterbild von König
Amasis (S. 10) in einen thebanischen Tempel geweiht. Um
das Gewicht zu verringern, waren nur die Eckstücke aus
Bronze hergestellt, die Zwischenstücke, wie hier ergänzt,
aus Holz. Das Ganze war vergoldet, die Inschriften und
loading ...