Königliche Museen <Berlin> [Hrsg.]
Ausführliches Verzeichniss der Aegyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus — Berlin, 1894

Seite: 116
DOI Seite: 10.11588/diglit.6614#0130
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n6 Saal VII, Wand I—XI. Neues Reich (1600— noo v. Chr.)

D 109S7 Rund, mit durchbrochenen Wänden, die aus
teres Amuletten zusammengesetzt sind. (Gesch. Bosch 1891.)
1 i38i. Kästchen mit Einlagen von schwarzem und rotem
Holz und Knochen; zwei Knöpfe zum Zubinden. Darin
Einsatz mit zwei Fläschchen aus Fayence. — (1S93 durch
von Kaufmann.)
10787. Aus einem Stück, der Deckel zum Schieben, die

Knöpfe zum Festbinden des Deckels.
4701. Unten gerundet, mit einfachen Schnitzereien ver-
ziert. In einem Grab von Memphis zusammen mit dem
Schreibzeug 6766 (S. g5) gefunden.

4696. Aehnlich, aber auch der Deckel geschnitzt; die
Muster waren grün ausgefüllt. — (Pass., Memphis.)
Brettspiel und Brettsteine.

10756. Brettspiel des Sen-nofer, der dem Könige folgte %u
Wasser und xu Lande, im südliehen und nördlichen Fremd-
land, dann aber, vermutlich im Alter, als Palastbeamter
fungierte und sich als solcher wieder einen Mann des
Festes, geliebt von den Myrrhen, Freund des Gelages (vgl.
S. 59; 84) nennt. Etwa aus dem Anfang des n. R. — Das
Brett ist unten in 4, 10 und 4 Felder geteilt, oben in 3 mal
10 Felder, von denen einzelne Namen {Wasser, gut u. s. w.)
tragen. Innen war ein Kasten für die Steine.

Brettsteine aus Fayence (nicht zu diesem Brettspiel ge-
hörig) von verschiedener Form. Zwei mit Hundeköpfen,
weil die Steine „Hunde" hiefsen; einer (Gesch. Jacoby)
als gefangener Neger.

Kämme.

Ganz ähnliche Holzkämme werden noch heute in Aegypten ver-
fertigt. Ein sicher zu datierender in Schautisch B. 5.

6815. Doppelkamm mit Kreisen verziert. — 6813,6814.
Einfache Kämme.

Schminkbüchsen.
Die Aegypter schminkten insbesondere die Augenlider und ihre
Umgebung, um das Auge gröfser erscheinen zu lassen; die verwendete
Schminke ist — wie noch heute — meist Bleiglanz. Vgl. auch 4474.
in Schk. C, 4471 in Schk. F und 1324 in Schaut. B 5.
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