Königliche Museen <Berlin> [Hrsg.]
Ausführliches Verzeichniss der Aegyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus — Berlin, 1894

Seite: 128
DOI Seite: 10.11588/diglit.6614#0142
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128 Saal VII, Wand I—XI. Neues Reich (1600—1100 v. Chr.)

E Ramses IX.— 1025, 548 des Meri-mose, Statthalters von
Unteres Aethiopien unter Amenophis HL; 543 ungewöhnlich klein.—
fac i6i5, S7-3 des Hebi, Schreibers der Binder des Amon in
den Bauen von Ober- und Unteraegypten; i6i5 doppelt. —
io32 des Ei, Vorstehers der Bauern, ebenso wie das folgende,
vierkantig. — 7253 eines Amen-hotep, der darauf die
Sonne verehrt.

1029, 8766. Mit dem Sonnenschiff (vgl. S. So, SiS) zu dem
der Tote betet.

10743. Datteln in Holz nachgebildet, dem Toten als Speise
beigegeben.

Figuren von Frauen.
Meist eine nackte Frau auf einem Bett; der Zweck dieser Figuren,
die wohl nicht aus Grabern stammen, ist unbekannt. Die ältesten ge-
hören noch in das n. R.

5.1.3. Mit grofsen Ohrringen und einem Salbkegel (S. 20),
unter dem Kopf ein Kissen. Aus dem n. R. Neben ihren
Füfsen ein Kind. Th. /

SS3o und 1047. Aehnlich, aber ohne Kind. Th. u. K.

10288. Thönerne Zauberfigur?, ähnlich einer rohen
Totenfigur, aber hinten ist aufgeschrieben: ich lasse dir
die vier Dienerinnen bringen und gebe ihre drei.....zwei-
mal. Mid-em-per-amon. Dies letzte Wort ist der Name
einer Frau.
Aulsen am Schrank

Von zwei Kasten der Totenfiguren, der Schedes-en-
mut, Sängerin des Amon Re; sie trägt als solche Uberall
das Sistrum (S. 106). Sie betet: auf 629 vor der Göttin des
Westens (d. h. des Totenreiches), die als gefleckte Kuh
vor der mit Geröll bedeckten Bergwand, der westlichen
Begrenzung des Nilthals, steht. Auf dieser Bergwand das
Grab der Schedes-en-mut, eine weifs getünchte Ziegel-
pyramide auf einem Unterbau. Die Kuh trägt einen Krug
am Hals, wohl das Wasser, das sie den Toten spendet.
Auf 63o vor der Göttin Nut, von der man annahm, dafs
sie von einem Baume herab die Toten tränke und speise.
Sie steht hier auf dem Baum und hält einen Teller mit
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