Königliche Museen <Berlin> [Hrsg.]
Ausführliches Verzeichniss der Aegyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus — Berlin, 1894

Seite: 129
DOI Seite: 10.11588/diglit.6614#0143
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Figuren von Frauen; Skulpturen

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Broten und einen Krug; die Tote und ihre Seele Außen
(Vogel mit Menschenkopf) trinken das Wasser. Auf 631 am
vor Osiris, Isis und Nephthys. Auf 632 vor Sokaris und Schrk-
denselben Göttinnen.

Wand V

2085. Von der Statue des Ram, obersten Vorstehers der
Güter des Ptahtempels, eines Mannes von fürstlichem Rang;
er hielt knieend einen Schrein mit einem Bild des Ptah
vor sich. An der r. Seite des Schreins sein Gebet: 0 mein
Herr Ptah, Scliöngesichliger — setxe mich vor dich, dass du
vor mir seiest und meine Augen deine Schönheit Schemen; an
der 1. Seite beschwört er alle Menschen und insbesondere
die Priester des Ptah, für ihn zu beten, so wahr als sie
wünschen, dass der Gott de>- Gotter, Ptah, sie belohne, dass
ihnen gethan werde, icas ihnen nach einem angenehmen Alter
gethan werden mnss (d. h. das Begräbnis) wid dass sie ihre
Aemter ihren Kindern vererben. Die Statue war also im
Tempel von Memphis aufgestellt. — (Gesch. von Penz
i855) Sdst. h. 5o cm.

2086. Von einer Tempelwand: Name eines Tempels
„Haus Ramses' II." — (Lepsius) Sdst. 1. 33 cm.

7496. Von einer Tempelwand? Namen Ramses1 II. —

(1875 durch Brugsch) K. h. 40 cm.
2079. Aus dem Felsengrab Sethos1 I. zu Theben (S. 7),
aus dem Bilde der vier Menschenrassen, das vollständig
in den Wandbildern dieses Saales (schmale Fensterwand)
wiederholt ist. R. ein Libyer mit heller Haut, spitzem
Bart und buntem, gesticktem Schurz; 1. ein Aegypter,
dunkelbraun, mit schwarzem Haar, kurzem Bart und
weifsem Schurz. — Dieses Bild ist einem Buche über
das Totenreich entnommen; es gehört zu einer Stelle,
in der Horus die Menschen durch Wortspiele benennt. —
(Lepsius) K. h. 94 cm.

Särge und Mumien des neuen Reiches.
Der Deckel in Gestalt einer Mumie, bei der Gesicht und Hände
nicht verhüllt sind, bei Männern halten die Hände Amulette. Die Be-
malung ahmte ursprünglich (S. 91) nur die Binden nach, die das
äufserste Leichentuch zusammenhalten; in der Regel besteht sie aber
Aegyptische Altertümer. 9
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