Königliche Museen <Berlin> [Hrsg.]
Ausführliches Verzeichniss der Aegyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus — Berlin, 1894

Seite: 137
DOI Seite: 10.11588/diglit.6614#0151
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Särge u. a.; Gefäfse; Grabsteine

11989. Kasten zu Totenfiguren für Nes-amon, vierten VII

Priesters des Amon. Zweiteilig.
Totenfiguren verschiedener Personen aus Fayence und

Thon; hervorzuheben 11949 und 11948, aus derselben

Form, aber der einen ein Schurz angesetzt.

Wand VIII

10874. Grofses Gef'äfs, ursprünglich mit 4 Henkeln; röt-
lich getüncht, mit schwarzen Linien verziert. Nicht aegyp-
tische Arbeit, aus einem der Mittelmeerländer eingeführt.
Gefunden in der Stadt Gurob (S. 3o). — (Gesch. Flinders
Petrie 1890) Th. h. 68 cm.
611. Gefäfs, schwarz und rot bemalt, oben ein Blumen-
kranz (S. io3), unten Lotusblumen mit Knospen. — (Koller)
Th. h. 56 cm.

Grabsteine des n. R. mit Pyramiden bekrönt.
Wie 7315 an Wd. IX zeigt, setzte man zuweilen die Pyramide, in
der der Tote zur Sonne betend dargestellt ist |S. 91), oben auf den Grab-
stein als Bekrönung. Daraus sind wohl die Bekrönungen der folgenden
Grabsteine entstanden, in denen aber Anubis als Schakal, der Horizont,
die Augen und ähnliche Zeichen dargestellt sind.

2080. Grabstein des«Hui, Königlichen Schreibers des Heeres
und Gesandten des Königs an alle Länder, ihm errichtet von
seinem Sohne Jui, dem Obergütervorsteher der Gemahlin
Ramses' II. Oben: Hui und Jui beten vor Osiris, dem
grossen Gott, dem Herrseher der Lebenden. Unten: die
Mutter des Hui beim Mahle, von der Familie verehrt;
hinter ihr ihre Salbbüchse. Die Betenden sind Hui, sein
Bruder Ptah-mose, zwei Enkel und vier Töchter; Ptah-
mose und ein Enkel waren Stallobersten und tragen, ebenso
wie Hui, Soldatentracht; ein anderer Enkel war Schreiber
des Schatx,]iauses der Herrscherin beider Länder, diente
also wie Jui der Königin. — (Passalacqua, Abydos) K.
h. 85 cm.

7291. Grabstein des Ka-mose, Schreibers des Schatz-
hauses des Königs. Oben 1. Osiris, hinter ihm Horus
und Isis und Nephthys, vor ihm ein Wasserkrug. R. auf
einem alten Sykomorenbaum (wilde Feige), mit Löchern
im Stamm, die Göttin Nut, die den Toten und seine Frau
speist und tränkt (S. 16). Unten beten der Tote, seine
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