Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 25.1907

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die vier Erdteile. S t ei ch e le-S ch rö d e r, Das
Bistum Augsburg 7 (1906), 28 f.

1748 Schongau, Pfarrkirche: Chordecken-
fresken. Assumptio B. M. V. (Der hl. Geist
ist als weißgekleideter Jüngling dargestellt, wie
auch in Altdorf.) K. B. 595.

1748 Hohenpeissenberg, Wallfahrtska-
pelle: Deckeufresken. Jni Chor: Die Königin
von Saba. Im Schiff: Uebertragung des Gnaden-
bildes von Schongau nach Peissenberg. K. B.
583. Welisch 65.

1749 Fried berg, Wallfahrtskirche U. H.
Ruhe. Wahrscheinlich sämtliche noch vorhandenen
Fresken, jedenfalls die der Seitenschiffe: David
und Abigail; Heilung des 38jährigen Kranken;
Himmelfahrt Christi. Vergl. Halm,Ph. M., Die
Künstlerfamilie der Asam, 1896, 49. Steich ele,
Das Bistum Augsburg 4, 117 f. Welisch 66.
K. B. 258 f.

1749 Amorbach, Abteikirche: Drei Altar-
blätter. Hauptaltar: Himmelfahrt Mariä; Sciten-
altärc: Kreuzauffindung, das Kreuz in der Glorie,
vom hl. Benedikt verehrt. 1000 fl. Vergl.
Sp o n se l.

1750 Druisheim, Kapelle zu Ehren der

Schmerzensmutter. Darstellung: Die sieben

Schmerzen Mariä, über die Decke in der Weise
verteilt, daß ein großes, polychromes Fresko,
eine Pietüdarstellung, den ganzen Mittelraum der
Decke füllt, während die übrigen Scenen, gelb
in gelb gemalt, in Kartuschen das Hauptbild
umgeben; eine gesonderte Choranlage ist nicht
vorhanden. Günther erhielt für die Kapellen-
fresken 300 Gulden (Ordiuariatsarchiv Augs-
burg). Bisher nirgends erwähnt.

1751 G offen saß, Pfarrkirche: Deckenfresken.
Zwei Kuppelgemälde: Krönung Mariä; Tempel-
reinigung. Riehl, Breunerstraße 81 f.

1751 Fi echt im Tiroler Jnntal, Klosterkirche
O. 8. B.: Deckenfresken. Ein großer Zyklus
aus dem Marienleben. R i e h l, Breunerstraße 21.

1752 Käppele-Neubau bei Würzburg:
Deckenfresken. Keller, I., Balth. Neumann,
1896, 160 Anm. 4. H im meiste in, Fr. £.,
Die Wallfahrtskirche auf dem St. Nikolausberg
bei Würzburg (Fränkischer Geschichtsfreund, 1. Bd.,
1852).

1754 ff. Stuttgart, Nesidenzschloß: Decken-
fresken im Musiksaal, im Porzellaukabiuett, in
der Galerie des Hauptgeschosses (hier: Aufnahme
des Aeneas unter die Götter), in der Bibliothek
des Herzogs (1762 noch unvollendet). Diese
Fresken, mit Ausnahme des Aencasbildcs, gingen
1762 durch Brand zu Grunde. Stetten 1,
351. Pfeiffer, B., Die bildenden Künste in
Württemberg unter Herzog Karl Eugen, 1906, 69.

1755 Inders dorf (Bez.- Amt Dachau),
Klosterkirche O. Can. Reg.: Decken- und Wand-
gemälde, Scenen aus dem Leben des hl. Augu-
stin. K. B. 249 f. W e l i s ch 67.

1758Stuttgart, Opernhaus. Deckenmalerei.
Pfeiffer a. a. O. 73.

1759 O b e r a mm er g au, Pfarrkirche: Hoch-
altarblatt. Maria als Stifterin des Rosenkranzes.
Wahrscheinlich auch ein Seitenaltarblatt, die
hl. Sippe darstellend. K. B. 637.

1761 Ober« mm er g au, Pfarrkirche: Decken-
und Wandfresken im Chor. An der Decke:

Roseukranzbild. An den Wänden: Verkündigung
und Vaterunserpredigt des Herrn. K. B. 636.

1761 Schougau, Pfarrkirche: Laughaus-
deckenfresko. Mariä Krönung mit Estherscene
als Vorbild. K. B. 595.

1763 R ott am Inn (Bez. - A. Wasserburg),
Klosterkirche O. S. B.: Deckenfresken. Im Chor :
Martyrium und Glorie des hl. Marinus. Im
Langhaus: Apotheose des Beuediktinerordens mit
Betonung der Verdienste des Ordens um die
Verehrung der Immakulata. K. B. 2038 f.

1763 (?) Rott am Inn, Klosterkirche: Sei-
tenaltarbild. Martyrium und Glorie des hl. Johann
Nepomuk. Ebenda 2039.

1764 Willen bei Innsbruck, Pfarrkirche:
Decken- und Waudfresken. Riehl, Brenncr-
straße 73 f. Eingehende Beschreibung von Th.
Hutter in der Zeitschrift „Monatrosen" 27,
285—88; 321—23; 356—60. Vergl. Gur litt
318; Popp, I., Martin Knoller (Zeitschrift des
Ferdinandeums, III. Folge, 48, 1904) S. 68.

1765 München, Spitalkirche St. Elisabeth,
Mathildeustraße: Deckeufresken. Die hl. Elisabeth
und das Wirken ihres Ordens; Stigmatisation
des hl. Franz; Die eherne Schlange. K. B. 969.

1765 Augsburg, Jesuitenkollegium, Kongre-
gationssaal: Deckenfresko: Jsaias, die Geburt des
Messias vor dem König Ahab weissagend.
Stetten 1, 351; 2, 208. Riehl, B., Augs-
burg (Berühmte Kunststätten 22, 1903), 140 f.

1766 St. Georgen bei Messen am Ammer-
see: Choraltarblatt mit Darstellung des Titel-
heiligen. K. B. 543. Welisch 69.

1769 St. Leonhard im Forst (Bez.-A.
Weilheim): Laughausdeckenfresko: Die wichtigsten
Momente aus dem Leben des hl. Leonhard.
Hager 342. K. B. 722.

1771 Wessobrunn, Kreuzbergknpelle: Lang-
hausdeckenfresko. Martyrium Wessobrunnischer
Mönche beim llugarueinfall; Kreuzauffindung.
Hager 342. Welisch 70. K. B. 706.

1775 Moren weis (Bez.-A. Bruck), Kirche:
Deckenfresken. Martyrium und Glorie des
hl. Sixtus. Krönung desselben. K. B. 470.

1776 Steinheim bei Dillingen, Pfarr-
kirche: Deckeufresken. Im Chor: Darstellung des
Herrn. Im Langhaus in Einem Gemälde: Ab-
schied, Martyrium und Glorie der Apostelfürsten
und Kampf des Erzengels Michael. Vergl. O.
Frhr. Lochner v. Hüttenbach, Die Jesuitenkirche
zu Dillingen, 1895, 74. Laut Stiftungsrechnung
erhielt der Meister 700 fl. und freie Kost.

1781 St. Ottilien bei Rott (Bez.-A. Lands-
berg). Hier erwähnt S p o n s e l 29 Deckeufresken,
die Günther 1781 im Auftrag des Abtes von
Wessobrunn ausgeführt haben soll. In den Kunst-
denkmalen des Königreichs Bayern fehlt jeder
Hinweis; die Fresken scheinen also nicht mehr
vorhanden zu sein.

c. 1781 Käppele-Gnadenknpelle bei Würz-
burg : Deckenfresko. Als Mittelstück Maria, am
Rand ringsum die Geschichte der Judith. Wieder-
holung eines Deckengemäldes in der Pfarrkirche
zu Wilten. Keller a. a. O.

1787 W a a l h a u p t e n beiBuchloe, Pfarrkirche:
Decken- und Waudfresken. Im Chor: Kreuzab-
nahme. Im Langhaus: Immakulata und Judith
als deren Vorbild. Dazu drei Wandfreske».
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