Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 25.1907

Seite: 120
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Meer, Industrielandschaft. Die zweite Hauptab-
teilung lautet: „Von der Wiege bis zuiu Grabe/'
dann: „Deutsche Männer und Frauen", „Aus
vergangenen Tagen", „Humor und Satire", ,,'Dfx)-
then und Mären", die siebte Hauptabteilung:
„Religiöses, Betrachtung". Wiewohl letztere Num-
mer 50 Bilder zählt, vermissen wir doch ungern
manches erstklassige Werk darunter, zumal aus
der neuesten christlichen Kunst katholischer Rich-
tung. Doch, allen Ansprüchen gerecht zu werden,
ist, wie gesagt, nicht möglich. Unangenehmer be-
rührt es, daß — hoffentlich durch ein Versehen —
die Gegenstände: „Schöpfung", „Adam und Eva",

> „Vertreibung aus dem Paradiese" unter die Ab-
teilung „Mythen und Mären" sllbsuniiert erschei-
nen, anch sind es einige wenige, vielleicht nur ein
paar Bilder, die wir mit Rücksicht auf die Jugend
nicht ausgenommen gewünscht hätten. Vielleicht
lassen sich diese Wünsche in einer, hoffentlich bald
notwendigen Neuauflage berücksichtigen. Im
übrigen begrüße ich das Buch als ein nicht zu
unterschätzendes Volks-Erziehungsmittel und wün-
sche ihm weiteste Verbreitung. Durch eine kleine
Herabsetzung des Preises könnte vielleicht auch
der so opferwillige Verlag dazu mithelfen.

Dillishausen (Buchloö). Dy. D a in r i ch.

Annoncen.

Im Verlag von Sr. Jllber (Ravensburg) ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen
zu beziehen:

Z|||£ (1798—1873) von Triedricb €fer, württembergischer Ober-

Jlllv lllvlllvlll LiVVVM finanzrat. Herausgegeben von P. Beck, Amtsrichter a. D.

Preis brosch. 8 M„ gebd. 9 M.

Das „Deutsche Volksblatt" schreibt unter anderem darüber:

„Dieses Buch überliefert die „Lebenserinnerungen" des am 13. Juni 1873 in Stuttgart
verstorbenen Oberfinanzrats Friedrich Eser der Nachwelt. Sie zählet» ivohl zum Besten dieser Art.
Alle möglichen Bilder und eine Menge von Personen aus einem Zeitrauni von über 50 Jahren
ziehen kaleidoskopartig an dem Leser vorbei. Insbesondere werden sie jeden Oberschwaben, der noch
etwas Heiinalsinn in sich trägt, ansprechen und ihm willkomnien sein. Wir finden die Schilderungen
der vielen, jahrelangen kriegerischen Ereignisse mit den zahllosen militärischen Durchmärschen ans der
denkwürdigen, bewegten Zeit der Wende deS 18. und l 9. Jahrhunderts, aus der interessanten Periode
des Uebergangs von den alten, säst patriarchalischen Zuständen in ganz neue oder veränderte Ver-
hältnisse. Ferner bilden die Früchte und Eindrücke seiner vielen Reisen und Sammlungen, welche
Eserin gehaltvollen Reiseberichten, in naturwissenschaftlichen und Knnst-Stndien bietet,
den zweiten Teil der „Erinnerungen". In einem Anhänge sind noch Dichtungen, die der Verfasser
selbst „poetische Versuche" nennt, niedergelegt. Eser war, ivie nicht leicht ein anderer, zum Schildercr
seiner Zeit berufen; denn er hatte eine gründliche, allgemeine Bildung, scharfe Beobachtungsgabe
und einen ungcniein zahlreichen Bekanntenkreis."

Nu nderkingen,

Dürmentingen,

Untersul

metingen, Oberkirchberg, Kirchberga.Iller,
Urach, Rotlweil (Studienkirche), Rotlweil-
Altsladt, Balgheim, Durchhausen, Schön-
lai, Mergentheim, Ludwigsbur

g etc. etc.

V V V

Skizzen und Kostenberechnungen stets
raschest zur Verfügung. Zu mündlichen
:: Besprechungen stets Gelegenheit. ::

Stuttgart, Buchdrucker«! der SIIt.-Gek. „Deutsches BotlSblatt".
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