Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 26.1908

Seite: 121
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lferausgegcben nnd redigiert von Universitäts-Professor Dr. £. Ronr in Tiibinge».
Eigentum des Rottenburger Diözesan-Ilniistvereins;

Rommissions-Derlag und Druck der Uktien-Gesclischaft „Deutsches Dolksblatt" in Ltuttgart.

Jährlich 12 Itummer». Preis durch die Post halbjährlich Li!. 2.25 ohne „

I* Tn Bestellgeld. Durch den Buchhandel sowie direkt von der Verlagshandlung s()Oo»
Akt.-Ges. „Deutsches Volksblatt" iu Stuttgart pro Jahr M. 4.50. '

Einladung zum Abonnement

auf das

„Archiv für cbriftlicbe Kunft“.

W

ir bitton unsere Abonnenten, das Abonnement auf den neuen Jahrgang igog des
„Arcd iv" rechtzeitig zu erneuern. Es ist der 27. feit feinem Bestehen. Das
„Archiv" darf darauf hinweifen, das; es in dieser langen Zeit nicht nur in der
Diözese Rottenburg, wo es besonders unter den Mitgliedern des Diözefankunst-
vereins seinen festen Abonnentenstamm besitzt, sondern auch in den andern benachbarten
Diözesen — zum Teil empfohlen durch die cvberhirten — in Treuen feine Aufgabe erfüllte.
Teils prinzipielle Abhandlungen über Lirchenkunst, teils Besprechungen praktischer Bedürf-
nisse, teils kunstgeschichtliche mit* kritische Abhandlungen dienten dazu, die Lenntnis und den
Sinn für katholische Lirchenkunst bei Llerus und Laien zu fördern und den Interessen der
Aesthetik in gleicher Weise gerecht zu werden, wie denen unserer Lirche. wir werden auf
diesem Wege, auf welchen uns edle Männer, die der Eifer für Gottes Haus verzehrte,
gewiesen haben, auch im kommenden Jahrgang weiterschreiten. Daher möge die Bitte
gestattet sein, das; die bisherigen Abonnenten und Mitarbeiter dem „Archiv" treue Freunde
bleiben und eine recht große Anzahl weiterer uns gewinnen helfen.

Bestellungen auf das „Archiv für christliche Lun st" (man möge genau auf de»
Titel achten!) können gemacht werden bei der post, oder direkt beim Ronimissionsverlag
„Deutsches Volksblatt", Stuttgart, oder endlich im Buchhandel. Der Abonnementspreis
betragt für das Halbjahr 2 M. 25 pf.; für das ganze Jahr 4 *.17. 50 Pf.

Die RedaKtion.

(Eine geistliche Apotheke in Bild
und Wort.

Von Dr. Anton Nägele, Riedlingen a. D.

(Schluß.)

Nur durch Vermilllmig des gütt-
licheu Seeleuarzles und seines irdischen
Stellverlrelers kann der erste Weg zur
Vereinigung mit Gott, die via purgativa,
betreten und sein Ziel erreicht werveu,
lehren die Mystiker des Mittelalters über-
einstimmend, nnd bald in den erschütternd-
sten , bald tröstlichsten Worten missen sie
die menschlichen Seelenkrankheiten zu

, schildern und ihre Heilmittel anzngeben
nnd das Bild des goltmenschlichen mit-
leidvollen Arztes vor Aug' nnd Herz der
Seelenkranken zil führen. — Von den
' vielen Stellen, in denen der honigfließende
j Lehrer St. Bernhard die Güte nnd
j Macht Christi und der christlichen Heils-
mittel preist, sei nur ans die Ausführungen
über die Arznei des süßen Namens Jesu
verwiesen in der 15. Predigt über das
Hohelied.

Nicht zu verwundern ist eS, wenn das
Symbol als Gemeingut menschlichen
Denkens schon in den Poesien des
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