Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins — 28.1910

Seite: 117
DOI Heft: 10.11588/diglit.16250.75
DOI Artikel: 10.11588/diglit.16250.77
DOI Seite: 10.11588/diglit.16250#0139
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/afck1910/0139
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
0.5
1 cm
facsimile
117

statter Kirche, jedenfalls zu den besten
Werken des Architekten Cades gehörig,
hat auch den Vorzug einer gelungenen
feierlichen Rannistinnnung des Jnnen-

wozn dann noch die größereTravee kommt,
welche die Vierung bildet. Zugleich zeigt
sich hier eine Eigentümlichkeit vieler Cades-
kirchen, die wir für solche kleinere Kirchen

raumes. — Die Grab-, Vetoniel-, Maurer-,
Gewölbe-, Zimmer- und Schreinerarbeiteri
wurden von Bauwerkmeister E. Haller
(Cannstatt) sehr tüchtig ansgeführt.

(Pfarrkirchen) unter deren praktischen Vor-
zügen buchen dürfen, daß nämlich die
Seitenschiffe etwas schnräler gehalten sind
und nur als breite Gänge beirützt wer-

A e u ß e r e C h o r p a r t i e.

Der Grundriß läßt uns eine dreifchif-
fige gotische Basilika erkennen mit Querschiff
und um den Chor herumgeführteri Seiten-
schiffen; das Schiff zählt fünf Joche, mit >
Streben, die nach außen verlegt sind, !

den, während die Bänke der Kirchen-
besncher das Mittelschiff ansfüllen, so daß
ein einheitlicher Andachtsranm entsteht,
der es allen ermöglicht, auf den Altar
und die Kanzel zu sehen.
loading ...